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Category Archives: Mythen

BildTraute Macom vor ihrem Atelierhaeuschen in Stotzing

BildTraute Macom auf dem Segelschiff als Weltenbummlerin

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Traute Macom Wolkenbildnissens Reisefreiheit, Eitempera 2011

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“Die Liebe zum Malen” – im Bilde

“Mein kleines Reisemalbüchlein habe ich in letzter Zeit stets dabei!”, betont Traute Macom, leicht bedauernd, dies nicht schon früher so gehandhabt zu haben:  “Von der Alten Donau in Wien weg bis Hawai bin ich gesegelt!”  Der Bootbau hat die leidenschaftliche Seglerin schließlich von der Ostsee bei Flensburg an die alten Ufer Tethys´ nach Stotzing am Leithagebirge im österreichischen Burgenland gespült. Von hier aus startet sie jetzt ihre Reisen, sei dies nun bloß ins nahe Berlin zu Ausstellungen & Freunden oder einfach ein paar Tage Zeichnen & Malen auf die griechische Insel Zakynthos -” Aber dann letztlich doch lieber größere Routen über Luftfahr-, Land- & Meeresstrassen zurück in schon auf dem Schiff tangierte Länder: Feuerland, Kap Horn, La Reunion… –  diesmal von Land aus!”.  “Durch das Zeichnen setze ich mich dort wie auch hier wieder in die Atmosphäre der Länder”.  Dieses Vorhaben lässt sie schon mal die Seiden- oder Weihrauchstrasse oder Carretera Austral befahren, im Jeep Wüsten durchqueren, um in Stotzing mit mitgebrachtem Skizzenbuch & Wüstensand ihre importierten Bilderwelten fertig zu kreiieren.

cit.: edition das labor kulturnotizen.de – mal reise mal buechlein

Corpus in olie vergine di olive,  Zakynthos 2010

Turtles, Galapagos 2010

I-MAN ENTERPRISE, Nepal 2011

money-minded?, Nepal 2010

Mitgefühl – Weisheit,  Kathmandu 2010

Hokusai´s Schnellehrgang für verkürzten Malstil, Berlin 2011

Halber Bahnhof  ZOO – “halbe security mit halber MG – also nur halbtot“,  Berlin 2010

Ausblick vom Bahnhof  ZOO, Berlin 2010

Rundflug – La Réunion 2010

Distillerie du Geranium – Farnbaum, La Réunion 2010

spiralförmig endemisch wachsende Fächerpalme, La Réunion 2010

Gajeto & Generation Tree,  Äthiopien 2011

“Gajeto ist der Stammesälteste der KONSO, Äthiopien, dem wir zuerst auf dem Hauptplatz des Dorfes die Ehre durch unseren Besuch erwiesen; der ‘Generation Tree’ besteht aus lauter Baumstämmen -jeder steht für eine Generation-, alle 18 Jahre wird im Hinblick auf eine vollendete bzw eine neue Generation ein weiterer Stamm dazugeknüpft”

Mursi Mercy Mursi, Äthiopien 2011

 Traute Macom hat ihr Äthipien-Büchlein von 2010 drucken & binden lassen

Détail (mit Instrument) – TEWARI stick-dance performance, Chatwin NP, Nepal 2010

‘völkerwandernde Parallelen ?’:

TEWARI stick-dance und Stocktanz-Folklore (détail) in Belgrad 2011

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im Atelier

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2 Interpretationen/Studien zu Manets Skandalbild von 1863 Frühstück im Freien, 2011

Traute Macom Sakrales Licht Zakynthos, 2010, Lehmerde und Aquarell

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Traute Macom Fesseln Sprengen Acryl auf Leinwand, Zakynthos 2010/ Stotzing 2011

La Chapelle, Acryl und Vulkansand auf Leinwand, La Réunion 2010, Stotzing 2011/12

Traute Macom Wüste schwappt über , Akakusgebirge, Libyen 2009, Stotzing 2010

Titelbild zum Thema Desertification

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Traute Macom  Blick ins Erdinnere – Piton des Neiges, La Réunion, Eitempera auf Vulkanasche, 2011

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 weitere Interpretation zu Manets Frühstück im Freien, 2011 – in Arbeit

 Traute Macom Koenigskerze  Aquarell, 2008

2008: Traute Macom ganz links beim Aquarellieren der Königskerze – & vollends eins mit der pannonischen Flora

BildTraute Macom African Jungle Ride, 2008

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in the course of International Women´s Day – some sketches caught out of “Luise Nipp´s Sketch Book” – done with coloured & lead pencil

Andreas Roseneder  lip waves, crayon on paper 2009

Andreas Roseneder  Paint Ball Playing Chimps  acrylics on canvas 120 x 70 cm, 2012 – click to enlarge

this painting in acrylic technique is the right part of a diptych called PLAY  –  the scene here showing chimpanzees playing paintball; – the not shown left scene is still in work – evoking human body parts painting interfered with handball scenes. –  a painting of remembrance to my youth became clear not as easy to realize as the real imagined chimpanzees! – interesting…  – but I hope a photo of the left part will follow soon!

Adolf Tuma   post . WERT :  [zeichen]

“Miniaturmalerei”  –  Tusche & Acryl auf Papier, 4,2 x 3,4 cm, 2009

click to enlarge

“…Es gibt Bilder für jede Börse; von Briefmarken zu 1 DM (ca 0,50 Euro, Anm.), die wahre Meisterwerke der Stechkunst sind (mit der Lupe zu betrachten) über die Postkarten, Reproduktionen in Büchern und Kalendern…
Friedensreich Hundertwasser, zitiert aus einem Brief an Leute, die ihn um das Geschenk eines Originalwerkes bitten

Im Jahr 1974 initiierte der Maler Friedensreich Hundertwasser eine „moderne Kunstserie“ auf Briefmarken bei der Österreichischen Post. Die Künstler sollten dabei unentgeltlich ohne Honorar dieses kleine Format bespielen. Der Lithograph Adolf „Hugo“ Tuma hat damals im Zuge dieses Projektes in der Österreichischen Staatsdruckerei gemeinsam mit dem Stecher Wolfgang Seidel unter Supervision durch den Künstler Hundertwasser selbst dessen Werke auf Briefmarkenformat gebracht: „Hundertwassers Gefühl für das Detail, für die Kleinheit des Formats und ist eigentlich unbeschreiblich – das ging damals so weit, dass er mit seinem Farbentausch bei den Probedrucken die Drucker an den Rande des Wahnsinns gebracht hat.“
Heute schwindet diese Wertschätzung in der allgemeinen Rezeption des „Kunstwerkes Briefmarke“: Kein Wunder, da bald alle Mitteilungen per SMS, Email, facebook & twitter versandt werden, die wenigen aufgegebenen Briefe durch Frankiermaschinen laufen und die letzten Marken per Computergraphik entworfen werden. – „Ein kultureller Verlust“, sagt Adolf Tuma, dessen Profession damit obsolet & sein Werk daher nicht nur im Format  zur Marginalie geschrumpft scheint. Dennoch hat er letztes Jahr für seine Sondermarke zum150-sten Geburtstag von Gustav Mahler die “Yehudi Menuhin Trophy” für die schönste Musikbriefmarke des Jahres erhalten.

Adolf Tuma:  Gustav Mahler – 150. Geburtstag

Professor Tuma spricht von „Ikonen“, wenn er die Arbeit an seinen Portraits anschneidet, von „Tiefe“, was die Auseinandersetzung mit dem Sujet betrifft: „Gustav Mahlers Haar habe ich farbig räumlich ausgeleuchtet – hat er doch als Direktor der Wiener Hofoper als Erneuerer der Bühnen- & Lichtregie gegolten!“. Es braucht ein halbes Jahr „Vorlaufzeit“ für solch ein „Kleinod“, wie er sein Werk nennt.

Anders geht der Maler Adolf Tuma in den Preziosen seiner „Miniaturmalerei“ vor. Als Bildträger verwendet er Perforationsmuster aus der Druckerei, die er direkt mit Pinsel & Farbe bemalt. –  „Kleinode“ – entstanden ohne Auftrag, Vorgabe und nachträglich geplanter Reproduktion – „Einfach von der Inspiration zur Abstraktion“, sagt Adolf Tuma, der zeitlebens als Lithograph & Briefmarkenstecher das kleine Format bis in den letzten Winkel erkundet hat & nun als Maler dieses wieder öffnet, um seinen eigenen Bilderwelten Raum zu schaffen.

mehr über Adolf Tuma siehe blogpost auf poesis & crisis:

A.TUMA : Markenzeichen

dieser post wurde von René Desor exclusiv geschrieben für den blog der Edition Das Labor – Verlag der Artisten:

Kulturnotizen. Grenzüberschreitende artIQlationen

Andreas Roseneder  Cliff Diver Into Colour Water Fall  acrylics on canvas 90×60 cm,  2011

Andreas Roseneder  Any (?) Whizzle  watercolours on paper,  Bermuda Islands 1999

ein manko an geeigneter infrastruktur zur allfaelligen kunstaeusserung kann man ja leicht als “poetischen naehrboden” bezeichnen; wie auch von “poetischem akt” sprechen, wenn man als bildender kuenstler in ermangelung eines reelen geeigneten werkraumes zur umsetzung einer aktuellen groessenwahnsinnigen idee in sein so genanntes “buchatelier”, sein ideen- & skizzenbuch, antritt. ja wirklich drin zu leben & arbeiten beginnt. auswege aus einer offenbaren misere stehen in der kunst mannigfaltig offen: dies sollte aber nicht als ausrede fuer jene gelten, die auch heutzutage noch darin das ideal der kuenstlerischen produktion sehen wie: je mehr der kuenstler im reelen leben am boden, desto eher die erwartung himmelsstuermender ideen. – darob ziehe mich jetzt auf die insel meines buchateliers zurueck.

Joop Lieverse

 on my side it momentary seems facing this triptych like crying out the old year & staring into a new odd year

–  & me confrontated by reflectin ´fucked up children´s faces:

in Elke Mischling´s atelier

WHERE ´ S  LOVE  – ON YOUR SIDE?

Elke Mischling  acrylics & ink on canvas, 210 x 130 cm 2011

Andreas Roseneder   Le Cheval Noir Parisien  acrylique sur toile  80 x 120 cm 2011

(click to enlarge)

WHAT ABOUT A PAINTER´S SELFDONE COPY?  – second time paraphrasing this topic I realized last days a man trying to walk the same slippery way second time above a lake´s icecovered surface enlightened to reach WHAT? – tried to visualize that engagement – with help of light – two opposite coloured suns  & changing shadowing shown in different painting techniques too – at least the walker ingrowing –  ok – I release  &  invite you to prove the attempt with the origin below painted by my hand nearly ten years ago:

Andreas Roseneder  les deux soleils  acrylics on canvas 50 x 70 cm 2011

(click to enlarge)

Andreas Roseneder   Die Flucht des Asozialen /Flight of the Anti-Social oil on canvas 60×120 cm, 2002

A traditional oil painting I painted  2002 (!) as a paraphrase on Gottfried Kumpf´s  trade-marked eidolon “Der Asoziale / The Anti-Social” –  The artist´s trade-mark sets out his travel,  leaves the scene with a walking-stick,  stepping over the slippery frozen surface of a lake, the burning surroundings of  the lake´s reed-shore enlightened by a blue icy sun.

Last month I  met the artist at Vienna in the course of an interview for the magazine PANNOrama: he has left 3 years ago his old house near the shore of the lake Neusiedl where he lived for more than 40 years  & has found now for him & his eidolon a refuge in Austrian´s capital. – to see my recent post about that story & his real work just scroll down or click:  Der Kumpf   (sorry to say it is in German).

WHO HAS GROWN UP?

Andreas Roseneder  fluegelspiegel / fallen mirror angel 

iridescent & interference acrylics on canvas & polyethylene 2011

a photo taken in Kematen near Linz

a series of photos taken in St. Michael, Carinthia last weekend – a burning wooden sculpture with full moon above & weird appearance between earth & moon: