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Category Archives: full moon

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für den bildhauer Rudolf Pinter

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 Andreas Roseneder   the harpist   32 x 24 inches acryl 2005

                                                         

Contribution to the benefit auction to continue the existence of the jazz
gallery Nickelsdorf Konfrontationen (image=link). Among others, the picture
above will be auctioned. For additional pictures, see here: http://www.hans-paul-limbeck.info/

 Andreas Roseneder     die harfenspielerin     80 x 60 cm    acryl    2005

beitrag zur benefizauktion für den weiterbestand der jazzgalerie Nickelsdorf  konfrontationen  (image = link).  unter anderen ist obiges bild zu ersteigern.  weitere bilder zu sehen unter:  www.hans-paul-limbeck.info

siehe auch/see also:  der standard / print-ausgabe 13.12.2007

klingt.org related events

jazzzeit.at

das bild hat einen käufer gefunden!        Danke!        the painting above is already sold!          Thank you!

bis 15. jänner 2008, 17 Uhr kann man noch an der aktion “kultur in nöten” für die jazzgalerie Nickelsdorf übers internet mitsteigern, siehe: “kultur in nöten!

(the cut-off time and date for accepting bids for other artwork will be january 15, 2008, 5:00 pm, at that time the artwork will become the property of the highest bidder.) 

more information about the    konfrontationen 2005

                                                konfrontationen 2007

Hans Falb. Jahresende 2007 im Burgenland-Kurier

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Andreas Roseneder                          baumfrauen                           acryl  2006      

ein tag ohne einen poetischen gedanken, der einen von innen her lächeln lässt & so durch den ganzen tag trägt, das ist nicht ein verlorener, sondern ein an sich vergessener tag, – denn verlorenes würde man zu suchen trachten, um es der vergessenheit zu entreißen.

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über die physiognomie oder eine gestik irgendeines individuums einen ausdruck in gebanntheit oder ergriffenheit zu einer vielleicht allgemein gültigen schau in der bildnerischen darstellung kommen wollen: vorerst erschwert das händeln in irgendeiner technik über irgendein format irgendeiner materialität dieses vorhaben an sich wie auch noch die starre des ersten erblickens oder erstaunens hinderlich ist wie eine vorlage. aber ein einmal darüber hinaus entzündeter fortschrittlicher geist hilft, diese irdenen hürden zu nehmen & manifestiert sich schlagartig auf papier oder leinwand. – pow! – das kontemplative schauen danach erleichtert erst mal meine fassungslosigkeit ob dieser empfängnis von form, linie & farbe & offenbart schließlich: der akt des malens hat sich über den akt des humanen körpers geäußert: er zeitigte form, zeigte linie & diktierte farbe. dieser körper malte, Ich hielt mich selber hintan, immer nur versucht, die pinsel & tuben zur rechten zeit an der richtigen stelle zu orten & zum einsatz zu bringen. & schreibe irgendwann danach dies alles dem vollmond in den schoß. als würde er nicht schon genug darin bergen. mich dabei wundernd, dass dieses gestirn in der deutschen sprache noch immer männlich besetzt ist.

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auf liebste weis`

 

der stern in fern

& doch ganz nah

all die sterne in ferne

so nah

wenn bricht

dein gesicht

wie der volle mond

montags die nacht

brechen wird

den balken

vor meinem gesicht

 

wo das herz

wie der stern

all herzen in fern

so nah

weiß um den schmerz

der sich erbricht

wie der volle mond

samstags die nacht

erbrechen wird

aus vollen lippen

in meinem gesicht

 

& doch unsre seele

in den sternen

all bleibt in fernen

so nah

& nähert

unser beider gesicht

wie der volle mond

sonntags die nacht

einen wird

unser beider gesicht

zu einem antlitze

 

auf liebste weis`

kakòn méga erotes<

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cor sit saltem sobrium<

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První sloka

 

Kde domov můj,
kde domov můj?
Voda hučí po lučinách,
bory šumí po skalinách,
v sadě skví se jara květ,
zemský ráj to na pohled!
A to je ta krásná země,
země česká, domov můj,
země česká, domov můj!

Druhá sloka

 

Kde domov můj,
kde domov můj?
V kraji znáš-li Bohu milém,
duše útlé v těle čilém,
mysl jasnou, vznik a zdar,
a tu sílu vzdoru zmar?
To je Čechů slavné plémě,
mezi Čechy domov můj,
mezi Čechy domov můj!

 

Wo ist mein Heim?
Mein Vaterland?
Wo durch Wiesen Bäche brausen,
Wo auf Felsen Wälder sausen,
Wo ein Eden uns entzückt,
Wenn der Lenz die Fluren schmückt:
Dieses Land, so schön vor allen,
Böhmen ist mein Heimatland.
Böhmen ist mein Heimatland.

 

Where is my home? Where is my home?

Waters murmur across the meads

Pinewoods rustle ‘pon the cliff-rocks,

Bloom of spring shines in the orchard,

Paradise on Earth to see!

And that is the beautiful land,

The Czech land, my home!

The Czech land, my home!

Where is my home? Where is my home?

If, in the heavenly land, you have met

Tender souls in agile frames,

Of clear mind, vigorous and prospering,

And with a strength that frustrates all defiance,

That is the glorious race of Czechs,

Among the Czechs (is) my home!

Among the Czechs, my home!

 Es ist nur der Mond.
 Aber dessen Licht reicht aus, die Szene zu erhellen.
 Das Mondlicht lässt alles ganz leicht durchsichtig erscheinen, verleiht der ganzen Szene einen Schleier der Einzigartigkeit, ja der Einmaligkeit oder gar Unwiederbringlichkeit in der Erscheinung.
 Ein weißes Mondlicht, das weiße Schenkel hat & diese Schenkel weiß hinaussplittert ins Nachtdunkel: Lichtkreisel & Lichtkringel spielen spiegelnd über die bewegte Wasseroberfläche des nahen Baches auf den Blättern eines Olivenbaumzweiges, springen einfach über im Licht ins Geäst & spielen Kreisreia; ein tanzendes Kringelolivengewächs, das ihn da selber einkreist & einwickelt in seine silbernen Fäden; weiße Schenkel werfen stahlgraue Schatten auf silberne Kringel; dazwischen eingefaltet der Rock in sachte Wellen, deren Rundung ab & zu aufplatzt durch springende Luftbläschen: das Wasser als elementares Spiel: Wasserschenkel schlagen oliv-blaugraue Bläschen; & immer wieder der Mondschein, der dazwischenblinkt.
 Stella liegt regungslos, nur entblößte Schenkel ragen aus ihrem weißopaken Rock, vielleicht lächelt sie, weiß nicht, ihr Gesicht ist Mond, lächelt der?; ein Kreisrund als Gesicht, dann bewegen sich die Lippen in diesem Rund, Stella sagt irgendetwas, weiß nicht was, was nichts zur Sache tut als weiterhin weiß färbt; da der Mond & Stella spricht wie Mond & Stella spricht Mond weiß; Nike wie Mond; die Weißschenkel beginnen leicht zu vibrieren, nein ich vibriere! & splittern zurück in den Mondkreis; das Zelt färbt sich rot & blau; Glasfarbenlicht; als wäre es erfüllter Wunsch; die Röte dominant scheinend, die Bläue hält die Szene fest wie das Zeltgerüst das Leinen; dazwischen mehren sich tummelnd die Schenkel, sich reibend aneinander, einzelne Mondsplitter abschüttelnd.
 Mit Stella ein Versinken im Wasser & die Wellen schlagen über ihm ein.
 Die Vibrationssplitter überfliegen ganze Landstriche, in ein in die Weite gezogenes Land, das noch zu Fuß begangen sein will, denn ein Fahrzeug steht nicht zur Verfügung; Gewitterwolken verdunkeln den Mond, ein Blitz entlädt über den Donner Wasser vom Himmel, tränkt das Leinen der Zelthaut & lässt das nasse Tuch fallen auf ihre dampfenden Häute.
 Stella Europa auf nassem Stier.
 Gefangen in nassem Tuch.
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Andreas Roseneder Aquarell MOONBIRD

als bildender künstler arbeitet man einerseits irgendwie im luftleeren raum, im vakuum der idee sozusagen, die es zu erden gilt, & als solcher ist man dann auch nicht überrascht, wenn ein betrachter nach entstehung eines werkes vor diesem sich mit unbehagen äußert, manchen künstler freut dies sogar, weil er darin ein zeichen der neuschöpfung & originalität sieht: ein zeichen der anerkennung oder gar wohlwollens wäre für ihn ein absturz in das mittelmaß. aber wie steht es um diesen künstler, wenn das unbarmherzig untrügliche urteil der zeit die anfangs vielleicht abgewiesene neuschöpfung integriert in das konvolut der kunstgeschichte & damit sofort in ihrer originalität als bemerkenswert einstuft, aber auf die dauer diesen glanz verstauben lässt? – ihn damit in seiner abgehobenheit “alt” aussehen lässt, ihn in seiner arroganz entlarvt vor der zeit?
– als zeitgeist, als scharlatan, als temporärer shooting-star?

 

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Andreas Roseneder Aquarell SUNBIRD

als engagierter kunstbetrachter ist man einerseits immer auf der suche nach einer neuen schöpfung eines künstlers aus der zeit & dabei andrerseits als rezipient immer der sehnsucht nach dem erblicken des zeitlosen verhaftet, als wollte man damit aus dem aktuellen terrain die ultimative essenz der vergangenheit in die zukunft hinüberretten. & da zeit bekanntlich keinen geschmack hat, ist dies verständlicherweise kein leichtes unterfangen. aber wie steht es um diesen betrachter, wenn er zum kunstsammler wird & dabei dem eigenen geschmack oder dem riecher der börse folgt & plötzlich durch das unbarmherzig untrügliche urteil der zeit seine von ihm für originär gehaltene sammlung als bloße ansammlung von randnotizen zur kunstgeschichte zerfallen sieht, als verstaubte artefakte & wegbegleiter seines lebensweges? – ihm sozusagen nur den eigenen schon beschrittenen lebenslauf nachbeschreibt?
– als reminiszenz, als sammelsurium, als perfekt sortiertes briefmarkenalbum?