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Category Archives: school

“…time to bring in my own art of painting”,  I thought yesterday morning & brought some of my lands/cape/stripes – paintings into the classroom of Primary School Achau, Austria – not just to place them on  the blackboard:

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long seized canvas, paper, acrylic colours, palettes, brushes & scrapers as tools:

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facit: result:  a lot of colourful stripes are covering the floor for drying…

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…meanwhile Siegried Ressel has continued to work in Hundertwasser´s world with the kids in the other classroom:

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a sequence of the school´s art-project

YOUng ART:

artists inspire young art

powered by Cretacolor-Academy

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for today´s YOUng ART – workshop unit at primary school at Achau, Lower Austria,  I took an esteemed piece out of my old longplaying record colllection:  the cover with Wassily Kandinsky´s  picture “The Black Circle” on Anton von Webern´s opus conducted by Pierre Boulez has always been an inspiring touch for me – would it be that for the kids using soft pastels on black paper too?

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– it really was! – & I had not to tell much about abstract & non-figural art, about inner & outer view of world´s appearances. in the meantime Siegfried Ressel from the Cretacolor Academy introduced his pupils to the artistic world & architecture of  Austrian painter Friedensreich Hundertwasser:

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with metallic watercolours & felt-tipped pens they answered:

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a sequence of the school´s art-project

YOUng ART:

artists inspire young art

YOUng ART at primary school Achau this week again. in my library I have found an old catalogue from 1988 showing watercolours by Austrian paintress Maria Lassnig. actually an exhibition at the MUMOK Vienna is running for celebrating her 90th birthday . I picked out the work “Was fällt mir beim Wort Hund ein? / what comes to my mind with the word dog?” from 1980, handed watersoluble colours (AquaBrique) & pencils among the pupils & asked them Lassnig´s question:

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artist Wilfried Ploderer worked with another group & had prepared squared sheets to introduce the kids to American artist Chuck Close´s pattered work

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headmaster Karin Gruber shows a smile in red  😉

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a sequence of the school´s art-project

YOUng ART:

artists inspire young art

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green flag for the youngsters:  I came in with the art of  Lyonel Feininger in my pocket to the classroom of primary school Achau (again, see last post: hands acting in creation)  & introduced them to the artist´s arch-tower:

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following you see how they were inspired to translate the artist´s visual language into their own expression & vision of a tower:

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YOUng ART:

artists inspire young art

alte meister inspirieren zu junger kunst

CRETACOLOR-Akademie mit Siegfried Ressel und Andreas Roseneder

Volksschule Achau, Niederösterreich, Austria

HEINZ EBNER – MIDI

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Der Güssinger Künstler Heinz Ebner sitzt in seinem Arbeitsraum im sechsten Wiener Gemeindebezirk bezeichnenderweise am Computertisch, direkt an der Schnittstelle meines Interesses: Wie agiert ein aktuell engagierter bildender Künstler am Puls der Zeit mit all seinen Sinnen am vernetzten Mischpult? –

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Im Infeld-Haus der Kultur in Halbturn hatte ich Wochen zuvor erstmals Tafelbilder von ihm gesehen, bedruckt malerisch mehrschichtig in verschiedenen Techniken aufgebaut, begleitet von ausgestellten Glasobjekten. Sowohl Tafelbild wie „Scherben“ erschienen mir technisch perfekt produziert und inszeniert. Jetzt, am Computer, hält er mir ein Kabelende entgegen und spricht aus, als wäre es die Schlüsselstelle der Erkenntnis:

MIDI = Musical Instrument Digital Interface: Diese Kabelverbindung zwischen Computer und Bild – Projektor wäre 1992 für die Präsentation seiner „synästhetischen Interpretationen“ zur Musik von Franz Liszt, Alexander Scrjabin und Karl-Heinz Stockhausen wichtig gewesen. Heinz Ebner hat sich ab diesem Jahr gemeinsam mit dem Grazer Pianisten Norbert Frühwirth im Grenzbereich zwischen Musik und Bildender Kunst bewegt, der so genannten Synästhesie. Leider wären damals die Entwicklungskosten der Technik zu teuer gewesen, heute hätte man natürlich dies alles in perfekter Ausführung parat. Als vornehmlich intellektuell und visuell orientiertem Menschen hilft mir jetzt Friedrich Nietzsches´ Geist zumindest in philosophischem Sinnen über die Kunst der Musik:

„Die Musik vereint alle Eigenschaften in sich, sie kann erheben, sie kann tändeln, sie kann uns aufheitern, ja sie vermag mit ihren sanften, wehmütigen Tönen das roheste Gemüt zu brechen.“

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Dem bildenden Künstler gelingt dies mit seinem Werk nicht so leicht. Er agiert mit Stofflichem, das umgewandelt werden mag, um ergreifend zu wirken, aber die Sinne werden nicht so direkt getroffen wie durch den Ton. Eine Annäherung zur Musik erfährt der klassisch ausgebildete Maler über eben jene Schnittstellen der Technik wie MIDI, wodurch die Musik und die Malerei in ihrer Reproduktion und Wiedergabe sich nähern können. Heinz Ebner hat über Professor Anton Lehmden an der Akademie der Bildenden Künste in Wien die Lehre der Malschule des Wiener Phantastischen Realismus erfahren. Diese Schule wirkt auch bei RollOver nach, ein anderes Schlagwort als Schlüssel zu Heinz Ebners Werk, einem Bilderzyklus in Acrylmischtechniken über die Skizzen klassischer Maler wie Michelangelo, Raffael, Rubens und andere gelegt. Ebner sieht in den modernen Apparaturen Computer, Fotoapparat, Scanner und Plotter sein „Skizzenwerkzeug“, mit dem er die klassischen Meisterskizzen nachzeichnet, technisch auf Leinwand plottet, dann malerisch überarbeitet und damit „neue“ Ansichten und Interpretationen für den Betrachter kreiert:

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Zudem schafft er in seinen Bildräumen neue Seh-Welten mit Hilfe von Malflächen, die er verschieden gestaffelt und verschoben ins traditionelle Tafelbild integriert wie Scheiben, die durch verschiedene Lichtbrechung neue Räume schaffen. Von Raum zu Bild zu Bild im Raum. Dabei erscheint das Bildnis, das Portrait immer wieder vordergründig zugegen und das Pixel, die kleinste Einheit des digitalen Rasters eines Bildes, aus seiner minimalen Quadratur umgekehrt vergrößernd auf die Raumeinteilung im traditionell rechteckigen Bild.

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Da er schon seit 1987 mit dem Werkstoff Glas arbeitet, scheint mir diese Vision nicht von ungefähr zu kommen. – Seit 2003 hat er durch Fusing, eine Schmelztechnik, die ihm erlaubt, verschieden eingefärbte und bezeichnete Glasplatten mit einander zu verschmelzen zu einem Ganzen, einen Bildträger gefunden, der ihm diese Vision perfekt inszenieren lässt. Die Zeichnung und der Pinselstrich sind in diesen Arbeiten ebenso stringent dominant wie in seinen Acryl- & Ölbildern. Mit dem Medium Glas hat er auch schon einige Altäre, Amben und andere sakrale Objekte für verschiedene Kirchen in Ostösterreich geschaffen.

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Heinz Ebner arbeitet auch als Lehrer für Bildnerische Erziehung am Klemens Maria Hofbauer Gymnasium Katzelsdorf. Auf die Frage, wie er sich als solcher angesichts der aktuellen medialen Diskussion um den Lehrerberuf fühle, meint er nur, dass er „dies seit 25 Jahren sehr gerne in einem für ihn beglückenden Ausmaß mache und sich diesbezüglich von absolut inkompetenten Politikern und Medien-Propagandisten die Freude am Beruf nicht madig machen lassen wolle.“ – und wer sich als Außenstehender wohl anmaßen könne, die soziale und kreative Kompetenz der österreichischen Schüler zu messen? – Ich weiß als freischaffender Lehrbeauftragter an österreichischen Schulen Bescheid, dass ein Urteil darüber nur im Treffen und Arbeiten mit dem einzelnen Schüler gefällt werden kann. Und dass in diesem Einzelnen als Individuum mehr als ein Pixel digitaler Einsicht in die gesellschaftliche Zukunft liegt.

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links:

www.ebner-heinz.at

ausgewählte Werkschau Ebners sakraler Kunst:

Altarraumgestaltung Pfarrkirche Antau

Altargestaltung Pfarrkirche Jois

Altarraum- und Fenstergestaltung Pfarrkirche Zagersdorf

Glastabernakel Pfarrkirche Ziersdorf

Altarraumgestaltung Meidling/Wien – Migazziplatz

Taufbecken Pfarrkirche Neuerdberg / Wien

René Desor für PANNOrama 009 02

not a usual day for the kids at the primary schools of Au am Leithaberge &  Achau –  both villages in Lower Austria –  when I came in with Cretacolor Academy to work with them:

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a post from March 2008:

today I distinctively became aware of the power of children´s hands to create vivid energy out of mere water-soluble colour-stuff master Siegfried Ressel & me brought in with the company Cretacolor to a primary school in the Austrian village Achau. – & I think  my part is now to let you participate in this spontanous acting of the kids with the art-material:

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photos: René Desor, other photos taken by teachers that day: see here

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CRETACOLOR-Akademie mit Siegfried Ressel und Andreas Roseneder

Volksschule Achau, Niederösterreich, Austria

Black & White on Zante painting performance Axl Litschke & Andreas Roseneder

a slide-show by artstage of photos shot by Adolf Tuma on an improvisated painting- & dance-performance in Vassilikos August 2005 at the location of Summeracademy Greece (Sommerakademie Griechenland) on Zakynthos / Zante: the painters Axl Litschke (white) & Andreas Roseneder (black) meeting after 30 years again – in movement. André Várkony (not visible here) beat the percussion to this performance.

I met Axl Litschke first time at his assistant apprenticeship of my master Anton Lehmden, an outstanding representative of the so called Viennese School of Phantastic Realism at the Academy of Arts in Vienna. his paintings were images of silent landscapes without human traces done in precisely defined oil-technique. I remember even the priming coat of his wooden panels he prepared in several white clay-layers. the only murmur I have heard at his studio was the stream of lava winding through a landscape he painted. – in those times a typical representative of that Viennese School for me. – I myself lived in Germany, Augsburg, Berlin & Munich, was loud & expressive too, liked the Austrian & German expressionists, all actionists & performers, needed the traces of movement of human beings in art,  even fired my paintings with terpentine & worked into the licking flames & finally had first success with painting as representative of that times, the art trend “Junge Wilde” (“new fauves”)

when I came back from Munich or Berlin to Vienna, Axl still painted quiet in his studio over the lava stream.

but Axl was also administrator of the coffee-machine in our studio at the academy & a philosopher in conversation, for me always a master of intellectual speech at coffee-break at work. these coffee-breaks with the art director are still one of the few remembrances of my study at the academy.

on Zante, the Greek island Zakynthos we met 2005 again as fellow teachers with different careers behind us, Axl taught his students drawing models still in his correct & motionless manner, I was head of the colourful acrylic painting course. Axl always dressed in tight black – I prefer light wide clothes in sommer. at the end of a discussion about art & the importance of movement on it I just said to Axl: “we change our outfit: you are white & I am black, you are the canvas & I am the painter, I AM YOU, – & you are my canvas, you have to move & I will paint on you in your movements & you go with mine. we will move together in & through painting.”

he agreed joyfully.

I got the dresses at the Dutchwoman´s Store next Coffee House at Vassilikos.

so it was.

Andreas Roseneder                                          watercolours on Ecus Sistina

El Greco´s balloon? – I think it is time to leave the air & come back to Earth. – this balloon here could be a bowl, for me it is a mirror-bowl, imaging a woman reflecting on her body in a mirror. this combination of cerulian light blue & venetian red brown is a heir of El Greco he offered me at Toledo in Spain: one of his numerous contemporarty copyists thougt to be the official legatee of the masters enigma but misunderstood the interpretation. his wrong copying was an insult to my eyes but a help in avoiding to do probably the same mistake. the master does not teach, just offers his privy purse – or keeps it closed. teaching includes mistakes.