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Category Archives: politics

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Sillian, East Tyrol, Austria : what about the weather today?

Emsige Regierung – Cremers Photoblog

(photos January 31st & February 3rd 2009 by René Desor, see more here)

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the-blue-balloon.jpg

Andreas Roseneder   Sidonia teases Regulus   watercolour monochrome on Ecus Sistina 2008

obviously out of history: recent Austrian politics

compare image: the red balloon

 “Los Angeles ist wie eine offene Wunde, die niemand zu verbinden versucht. Sie ist der äusserste Vorposten einer untergehenden Zivilisation, und wenn Sie die unkaschierte Version der westlichen Welt “Now” sehen wollen, dies ist der Ort. Manchmal komme ich mir vor wie in Blade Runner, wo der Zusammenbruch aller Werte eine neue comic-hafte, apokalyptisch-surreale Ästhetik gebiert.”
                                              
                                                                                         Gottfried Helnwein 1995
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striped-star-hero, charcoal & acryl on plotted canvas, 03 2003
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prime test on Middle East, charcoal & acryl on plotted canvas, 2003 03 18

good luck to our guys in Chad – Tchad, Tschad, تشاد

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more images on artport zero: 1 2 3 4

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out of guilt, acryl on plotted canvas, 2003

“We don’t need an art exhibition to tell us what we ought to think about legalized murder.” Ken Johnson, New York Times, more:

Under Pain of Death – exhibition at the Austrian Cultural Forum, NYC

toys-in-nyc.jpg desert-storm-toys in the streets of NYC, 1991

     my favorit colour as painter is green, actually seen – as you were told the articles below (I suppose you have allready read them). the photo following has nothing to do with these paintings; it just represents a in colour & suspension changed traffic sign you should know (if you are old enough & allowed to drive a car – allthough its appearance may differ from nation to nation, state to state).
in Austria it marks a dead end, in this case turned downside up.
click to the photo & get aware it is not only art presented on canvas or paper in troubles here in this region.

– come back again .  – & imagine to be located in Austria:

but who cares? 

– &… : is here any audience?

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today I found an article about innovating economical politics concerning the Burgenland by Erich Engelbrecht titled ” Forced Innovation – The Burgenland Case “. living in the region I can agree from experience with a lot of his opinions & as artist I even feel free to say the economical political sight could be shifted 1:1 to the cultural politics there.

to my opinion even culture should be, better: must be an innovating force & not just state of mind. that´s here the lack of it: culture is just seen as a saleable commodity on the stage of an antiquated operette or the head of a dead composer, celebrated with a glass of excellent regional wine.

as response to the saying: you can lead a horse to water, but you can´t make it drink, I would continue: you can´t lead a horse away from a drain hole, cause it instinctively knows the way to innovating resources leads through deserted land.

– & most individuals avoid the desert.

but: some cultural adventurers are obviously prepared & ready to start an exploring expedition.

as representative examples see the links in article: die harfenspielerin , the model of an exhibition & following:

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Andreas Roseneder 2006:  sketch of an imaginary stamp created as an independant contribution for the Austrian composer Joseph Haydn for the approaching year of celebration 2009

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im zuge der politischen & ökonomischen EU-erweiterung der letzten jahre öffnen sich plötzlich grenzen, wodurch einerseits der tägliche verkehr & handel beschleunigt wird, was sich spontan gesehen zuallererst als erleichterung im alltagsleben erweist, andrerseits auf dauer erlebt einem wachen individuum & einer verantwortungsvollen gesellschaft allgemein neue aufgaben stellen wird, die vermehrt mobilität, flexibilität & neue kommunikationsformen einfordern.

die gegenwärtige gesellschaftliche kommunikationsform  spielt aber nach wie vor den kulturellen gedanken als kulturpolitische grenze, wenn sie das wort „kunst” ausspricht. & diese ist von den latifundien der lebenden kunst & vom zeitgenössischen künstler weit entfernt.

der am 5.12. verstorbene deutsche komponist  Karlheinz Stockhausen ist mit seinem werk sowohl in seiner generation auch als in den nachfolgenden dermaßen wenig verinnerlicht, dass in einem nachruf sein einfluss auf jüngere musiker wie Björk betont werden musste & nicht per se sein werk zitiert wurde.

die gesellschaft muss offenbar diese kulturelle grenze verteidigen, denn wenn kunst von einem individuum, das sich als künstler definiert, ausgesprochen wird, dann kann wie im falle Stockhausen folgendes tönen:

Trotz seiner Bedeutung galt Stockhausen als kontroverse Person. Seine zuweilen exzentrische Selbstdarstellung stand auch in Fachkreisen stellenweise stark in der Kritik. Öffentliche Äußerungen wie „Ich wurde auf Sirius ausgebildet, und dort will ich auch wieder hin, obwohl ich noch in Kürten bei Köln wohne”, sorgten für öffentlichen Spott und Empörung. So auch seine Bemerkung im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 „Das größte Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos.”

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 Er führte dazu aus:                                                                                                      

„Dass Menschen in einem Akt etwas vollbringen, was wir in der Musik nicht träumen könnten, dass Leute zehn Jahre üben wie verrückt, total fanatisch für ein Konzert und dann sterben, stellen Sie sich das doch vor, was da passiert ist. Da sind also Leute, die sind so konzentriert für eine Aufführung und dann werden fünftausend Leute in die Auferstehung gejagt, in einem Moment. Das könnte ich nicht. Dagegen sind wir gar nichts als Komponisten. Manche Künstler versuchen doch auch über die Grenze des überhaupt Denkbaren und Möglichen zu gehen, damit wir wach werden, damit wir uns für eine andere Welt öffnen … Ein Verbrechen ist es deshalb, weil die Menschen nicht einverstanden waren. Die sind nicht in das Konzert gekommen. Das ist klar. Und es hat ihnen niemand angekündigt, Ihr könntet dabei draufgehen.”

Stockhausen selbst hatte am 19. September 2001 eine schriftliche Erklärung in englischer Sprache zu seinen umstrittenen Äußerungen abgegeben. Er widerrief seine Äußerung nicht, sondern verwies auf die Figur des gefallenen EngelsLuzifer und den Zusammenhang mit seinem siebenteiligen Zyklus Licht. Das Zitat sei vom Journalisten der ihn interviewenden Zeitschrift entstellt und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er distanzierte sich ausdrücklich von dem Terroranschlag und schrieb in der Erklärung, dass er die Opfer in seine Gebete einschließe.

Quelle: wikipedia

der in Österreich landläufige spruch: „wäre der Hitler bloß akademischer maler geworden, dann hätte er sich auf der leinwand austoben können” kommt ja auch nicht von ungefähr.

 

altes von Central Burgenland Revisited<<<:

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Eine kleine Station an der Strecke, welche nach Russland führt.

Endlos gerade liefen vier parallele Eisenstränge nach beiden Seiten zwischen dem gelben Kies des breiten Fahrdammes; neben jedem wie ein schmutziger Schatten der dunkle, von dem Abdampfe in den Boden gebrannte Strich.

Robert Musil<<<

neues von lake-a-like<<<:

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die worte sagt die wissenschaft machen den satz, die punkte bestimmen die linie. der satz macht die worte sagt herr spann, die linie bestimmt ihre punkte.

die wissenschaft und herr spann sind zwei üble brüder.

überhaupt klatschen die ÖSTERREICHER einander auf die schenkel.

oswald wiener<<<

neues vom nodbach<<<:

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…obwohl der Fußgänger selber ein Fahrzeug ist, ein METABOLISCHES FAHRZEUG mit eigenem Tempo, gibt es eine Identität und Identifikation des Körpers mit seiner Geschwindigkeit: leben, LEBENDIG SEIN HEISST Geschwindigkeit sein…

Paul Virilio <<<

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Ich meinte heute, das sei alles schnee von gestern, & dieses erinnerungsgedusel nur eine eselsbrücke zurück in die jugend, für die mir meine schuhe nun unpassend schienen, meinte Ich, der Ich ja in der meinungszeit groß geworden bin, in der es zum geflügelten wort wurde, eine meinung zu haben, in der man in der schule links oder rechts außen oder gar unten durch war, wenn man in politischer bildung keine meinung hatte, in der meinungsumfragen wichtiger wurden als die politische wahl selbst, was darin darin gipfelte, dass ein großer politiker beinah jeden satz mit: Ich bin der meinung begann.  die lehrer meinten, es wäre für einen zeit zur meinungsbildung & selbst die eltern meinten es gut mit einem. aber Ich selber meinte immer, man sollte seine meinung lieber bei sich behalten, meinungsäußerungen vorher bedenken & erst danach jemandem seine meinung sagen. – & das saß dann meistens, traf ins schwarze, nur hatte es zur folge, dass man aus gewissen meinungszirkeln oder -cliquen sich ausgeschlossen sah. da man aber nur das beste gemeint hatte, sah man sich im recht & hatte sich von da an seine meinung über die mitmenschen gebildet. in solchen gedanken durch einen wald zu schreiten ist eigentlich ein verrücktes unterfangen, denn der wald meint nichts, er lehrt einen bloß durch seine stille existenz, da kann man sich über die jahre eine meinung bilden, wann & wo der amanita oder der boletus wüchse, jedes jahr wird man eines besseren belehrt. Ich meine, es wäre auch hinfällig, sich zu fragen, welcher der beiden pilze es nach dem verzehr mit einem besser meinte. wir könnten ja meinungsaustausch über die meinungsverschiedenheiten zu dieser frage treiben.

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