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Category Archives: Küche

the paprika – cliché:   let us try to confirm or get rid of it on a walk through the

market of the Hungarian city Sopron / Ödenburg last Friday

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cutting red onions to prepare some Italian sugo for lunch today noon & destroying the concentric circles of the bulbs with my knife I recognized the necessarity to do some adds into the dark picture I had scetched  in acrylic colours some days before –  imaginating a terrific scene in the Gulf of Mexico

the onions jumped virtually (& visually) into the water:

to give rise to a malstrom in my painting bucket

Andreas Roseneder   the red bulb globe shell acrylics on canvas 2010

done that I put my knife – my beloved leatherman-super-tool – into my pocket & drove out to the next village: Mr. Leatherman himself signed men´s tools ( pardon, I did not catch sight of a woman but the saleswomen ) there on the occasion of the opening of a new Leatherman-store in Hof / Leithagebirge, Lower Austria. Mr. Tim Leatherman opened my tool & noticed after a short glimpse through his spectacles: ” It was born in August 1995″.  – “Oh, a lion, best bite”, I thought.

Mr. Timothy S. Leatherman signating one of “his” tools – oh no!,  – it´s “mine”!

why the hell I had the feeling I have ever missed a meeting with  Mr. Timothy F. Leary ?

das treiben, geschiebe im hasten & rasten, das geschreie mit zeter & mordio, der dieselgeruch mit zitrus- gewürz- fisch- & blutodeur, – dies alles kam mir heute am Wiener Naschmarkt< ziemlich provinziell entgegen, vor allem, wenn Ich denke, dass dieser physisch-visuelle eindruck bisher auf mich  immer internationaler stempel auf die österreichische marke hieß. doch heute war Ich in Wien gedanklich im Bauch von Paris< mit zwei frischen canettes de Barbaries< im sackerl ebenso provinziell unterwegs…

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resumed investigation concerning natural forest porn (term © unknown referrer)

but I found similar: fuck for forest<<<

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Ich meinte heute, das sei alles schnee von gestern, & dieses erinnerungsgedusel nur eine eselsbrücke zurück in die jugend, für die mir meine schuhe nun unpassend schienen, meinte Ich, der Ich ja in der meinungszeit groß geworden bin, in der es zum geflügelten wort wurde, eine meinung zu haben, in der man in der schule links oder rechts außen oder gar unten durch war, wenn man in politischer bildung keine meinung hatte, in der meinungsumfragen wichtiger wurden als die politische wahl selbst, was darin darin gipfelte, dass ein großer politiker beinah jeden satz mit: Ich bin der meinung begann.  die lehrer meinten, es wäre für einen zeit zur meinungsbildung & selbst die eltern meinten es gut mit einem. aber Ich selber meinte immer, man sollte seine meinung lieber bei sich behalten, meinungsäußerungen vorher bedenken & erst danach jemandem seine meinung sagen. – & das saß dann meistens, traf ins schwarze, nur hatte es zur folge, dass man aus gewissen meinungszirkeln oder -cliquen sich ausgeschlossen sah. da man aber nur das beste gemeint hatte, sah man sich im recht & hatte sich von da an seine meinung über die mitmenschen gebildet. in solchen gedanken durch einen wald zu schreiten ist eigentlich ein verrücktes unterfangen, denn der wald meint nichts, er lehrt einen bloß durch seine stille existenz, da kann man sich über die jahre eine meinung bilden, wann & wo der amanita oder der boletus wüchse, jedes jahr wird man eines besseren belehrt. Ich meine, es wäre auch hinfällig, sich zu fragen, welcher der beiden pilze es nach dem verzehr mit einem besser meinte. wir könnten ja meinungsaustausch über die meinungsverschiedenheiten zu dieser frage treiben.

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orientierungslos im wald – kann einem auch als geübten waldgeher schon passieren, beim abendlichen waldgang auf der suche nach parasol-pilzen<<< (als gelernter Österreicher ist man versucht, sich beinah alles essbare auf Wiener art, soll eigentlich heissen Mailänder, nein: Byzantinische art paniert einzuverleiben) sich verlaufen – die baumkronen verschmelzen plötzlich mit dem himmel, nur die dunklen stämme zeichnen sich noch zwischen erde & himmel ab; der waldboden ist nicht mehr auszunehmen, bloss über die tastenden schritte erfahrbar, der standort nur mehr über waches lauschen zu fixieren, – der motorradfahrer auf der entfernten serpentinenstrasse schaltet einen gang runter, lässt offenbar sein gefährt in eine kurve gleiten, schaltet wieder rauf, dann noch einen gang drauf, ein längeres aufheulen des motors, dann schaltet er wieder runter, das muss die länger gezogene strecke zwischen den zwei besonders scharfen kurven sein, ja da oben ist norden, in diese richtung muss Ich, um wieder auf die strasse zu gelangen. ein nachfolgendes auto bestätigt die akustisch geortete strecke. hier so alleine im wald die einzige orientierungshilfe wieder die strasse, die man glücklich hinter sich gelassen geglaubt hatte, wieder die strasse, die, wenn auch nur akustisch, aus dem wald hinausführt, wieder dieser zivilsationsstrang mit seinem lärm als rettungsanker dahinein, woraus man geflohen war.

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 >>>„Sot-l´y-laisse” & >>>„Fledermaus“,  Fleischteile von Huhn & Schwein  an den hinteren Extremitäten gewachsen, im einen Fall am Bürzel, im anderen an der Hüfte am Hintern, sind zurzeit das kulinarische Sommergespräch, jeweils im Hangar 7 in Salzburg & am dörflichen Heurigentisch in Niederösterreich. Dies erfüllt wieder meine Theorie, dass die beste & kreativste Zeit für Poesie zwischen Krise & Kathastrophe, als Katharsis in der sogenannten „Ruhe vor dem Sturm” liegt. “>>>Silent cooking mit Patrick Müller”  in seiner stillen meditativen Erscheinung ist allemal poetisch eindringlicher als die plärrende Vorstellung der einfachen Poesie der italienischen Küche in “Kochen mit Jamie Oliver“.

 Welche Blüten das der Katastrophe folgende Chaos in europäischen Küchen wohl noch blühen lassen wird? – & wird diese dann nur ein Narr in Frankreich links liegen lassen?

Buchempfehlung zum Thema Poesie in der Küche: Renate Breuss: >>>DAS MASS IM KOCHEN mit einem Vorwort von Peter Kubelka, HaymonVerlag

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