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Category Archives: lake-a-like

gezeitenauge

BildANDREAS ROSENEDER:  SHORT CUT FERRIES watercolour AquaBrique on Arches paper 86 x 113 cm

*

heute ist vergangen

wie auch wir

die gebrechlichsten

unter der sonne am ball

*

gestern ist gekommen

wie auch ich

der unglaublichste

vom monde der kugel

*

morgen ist geboren

wie auch ihr

die tapfersten

der wueste im kreise

*

gehab´dich wohl

deiner weislichen zeit

*

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Andreas Roseneder    lake-ah-dyn!    acryl & vinyl on canvas 2009

links:                                            Haydn-hype: facts

O Universo Numa Casca de Noz / the universe in a nutshell

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Andreas Roseneder il palloncino del campanile  watercolours on E S

der schatten des photographen & die stadt im auge 

                                      the city in the photographer´s eye next his own shadow

 

©foto: Ferry Nielsen

 

die beiden nachfolgenden portraitphotos von Ferry Nielsen sind links zu termdata – gedankenfolgen zur ausstellung Andreas Roseneder: lake-a-loon  ab 19. Juli 2008 im Kremayr-Haus in der Freistadt Rust am See, Burgenland

2 portraits by thepeoplephotographer Ferry Nielson of Andreas Roseneder in fish-eye-optic at his favorite place (- the city fathers may apologize!) at Rust. both images are links to click to termdata  – thoughts about painting concerning Roseneder´s next show of watercolours at the exhibitin lake-a-loon  Juli & August 08 in this Austrian village at Lake Neusiedl

the second favorite place – certainly more to the pleasure of the city´s fathers: the House of God´s Eye:

 ©foto: Ferry Nielsen

see also: Nielsen´s fish-eye

the-black-madder-balloon.jpg 

Andreas Roseneder   my lady of the lake   watercolours dichromatic on Ecus Sistina 2008

this image is a link, means a blogroll, cordially dedicated to the enchanting

Lady of the Lake

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the-blue-boat.jpg

the-yellow-boat2.jpg

last not least the original as link:

the-red-boat.jpg

 zum abschied von lake-a-like<: …es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut!

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 pferd.jpg   in der wüste.

Ich bin das pferd, nicht der cowboy darauf. dennoch ist in meinem bewusstsein der kuhhirte vordergründig gegenwärtig.

ohne cowboy kein pferd. ohne reiter kein pferd. Ich würde nie auf den gedanken kommen, ein pferd zu sein, ohne es geritten zu haben. – „stimmt das?”: fragt eine innere stimme…

Ich wäre nie auf die geheimnisse der malerei gestoßen ohne durch die möglichkeiten der malerei versucht zu haben, mich zu jeder gelegenheit auszudrücken bis in die kleinste gegebenheit, die Ich durch dieses medium malerei ausdrücken konnte oder auch nur glaubte zu können.

Ich bin jetzt die malerei, nicht der maler dabei.

wie jede muskelanspannung des pferdes der kuhhirte selber sein muss, um in der wüste zu überleben.

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Andreas Roseneder Aquarell MOONBIRD

als bildender künstler arbeitet man einerseits irgendwie im luftleeren raum, im vakuum der idee sozusagen, die es zu erden gilt, & als solcher ist man dann auch nicht überrascht, wenn ein betrachter nach entstehung eines werkes vor diesem sich mit unbehagen äußert, manchen künstler freut dies sogar, weil er darin ein zeichen der neuschöpfung & originalität sieht: ein zeichen der anerkennung oder gar wohlwollens wäre für ihn ein absturz in das mittelmaß. aber wie steht es um diesen künstler, wenn das unbarmherzig untrügliche urteil der zeit die anfangs vielleicht abgewiesene neuschöpfung integriert in das konvolut der kunstgeschichte & damit sofort in ihrer originalität als bemerkenswert einstuft, aber auf die dauer diesen glanz verstauben lässt? – ihn damit in seiner abgehobenheit “alt” aussehen lässt, ihn in seiner arroganz entlarvt vor der zeit?
– als zeitgeist, als scharlatan, als temporärer shooting-star?

 

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Andreas Roseneder Aquarell SUNBIRD

als engagierter kunstbetrachter ist man einerseits immer auf der suche nach einer neuen schöpfung eines künstlers aus der zeit & dabei andrerseits als rezipient immer der sehnsucht nach dem erblicken des zeitlosen verhaftet, als wollte man damit aus dem aktuellen terrain die ultimative essenz der vergangenheit in die zukunft hinüberretten. & da zeit bekanntlich keinen geschmack hat, ist dies verständlicherweise kein leichtes unterfangen. aber wie steht es um diesen betrachter, wenn er zum kunstsammler wird & dabei dem eigenen geschmack oder dem riecher der börse folgt & plötzlich durch das unbarmherzig untrügliche urteil der zeit seine von ihm für originär gehaltene sammlung als bloße ansammlung von randnotizen zur kunstgeschichte zerfallen sieht, als verstaubte artefakte & wegbegleiter seines lebensweges? – ihm sozusagen nur den eigenen schon beschrittenen lebenslauf nachbeschreibt?
– als reminiszenz, als sammelsurium, als perfekt sortiertes briefmarkenalbum?

invitation to enter through this window the poetic world of an amazing woman:

lady-of-the-lake.jpg 

!!!>>>lakealike<<<!!!