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Category Archives: Europa

     my favorit colour as painter is green, actually seen – as you were told the articles below (I suppose you have allready read them). the photo following has nothing to do with these paintings; it just represents a in colour & suspension changed traffic sign you should know (if you are old enough & allowed to drive a car – allthough its appearance may differ from nation to nation, state to state).
in Austria it marks a dead end, in this case turned downside up.
click to the photo & get aware it is not only art presented on canvas or paper in troubles here in this region.

– come back again .  – & imagine to be located in Austria:

but who cares? 

– &… : is here any audience?

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today I found an article about innovating economical politics concerning the Burgenland by Erich Engelbrecht titled ” Forced Innovation – The Burgenland Case “. living in the region I can agree from experience with a lot of his opinions & as artist I even feel free to say the economical political sight could be shifted 1:1 to the cultural politics there.

to my opinion even culture should be, better: must be an innovating force & not just state of mind. that´s here the lack of it: culture is just seen as a saleable commodity on the stage of an antiquated operette or the head of a dead composer, celebrated with a glass of excellent regional wine.

as response to the saying: you can lead a horse to water, but you can´t make it drink, I would continue: you can´t lead a horse away from a drain hole, cause it instinctively knows the way to innovating resources leads through deserted land.

– & most individuals avoid the desert.

but: some cultural adventurers are obviously prepared & ready to start an exploring expedition.

as representative examples see the links in article: die harfenspielerin , the model of an exhibition & following:

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Andreas Roseneder 2006:  sketch of an imaginary stamp created as an independant contribution for the Austrian composer Joseph Haydn for the approaching year of celebration 2009

haydn2009_banner_sketch2

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Andreas Roseneder       ´drawn drownin´ ducklin´       oil on canvas

 

“Man darf nicht den Fehler machen, es nicht ernst zu nehmen, wenn ein Maler die Stilmittel seiner Kunst im Sinne des Humors einsetzt.”

“…Kann sein, dass ich morgen mit meinen Ölfarben und den Pinseln eine naturalistisch präzise gemalte und überdies schöne Frau in eine abstrakt-expressive Umgebung setze und dann vielleicht noch eine Comicfigur darüber lege. Man darf das ruhig lustig finden. Man soll das auch als Humor verstehen. Aber man darf nicht den Fehler machen, es nicht ernst zu nehmen. Schopenhauer und Picasso, Richter, Rauch und die Zukunft: Sie alle sind auf meiner Seite.”

cit: Topfenknödel, Kunst und Schopenhauer    Die Kunst ist ein ästhetischer Gegenentwurf zum Pragmatismus: 

vollständiger text:  Martin Praska im KarrierenStandard, 17/18. November 2007

Martin Praska  &  A Tribute –  35 Years of the Essl Collection

 – da ist einer unter anderen auf meiner seite! (obwohls bei mir kein comic, sondern oben eine plastikente & unten eine kasperl-handpuppe ist)- man entschuldige das schlechte foto oben, aber das original befindet sich in linz

                       siehe zum thema auch: winzerkönig 

                     ausschnitt-akt-mit-kasperl.jpg

im zuge der politischen & ökonomischen EU-erweiterung der letzten jahre öffnen sich plötzlich grenzen, wodurch einerseits der tägliche verkehr & handel beschleunigt wird, was sich spontan gesehen zuallererst als erleichterung im alltagsleben erweist, andrerseits auf dauer erlebt einem wachen individuum & einer verantwortungsvollen gesellschaft allgemein neue aufgaben stellen wird, die vermehrt mobilität, flexibilität & neue kommunikationsformen einfordern.

die gegenwärtige gesellschaftliche kommunikationsform  spielt aber nach wie vor den kulturellen gedanken als kulturpolitische grenze, wenn sie das wort „kunst” ausspricht. & diese ist von den latifundien der lebenden kunst & vom zeitgenössischen künstler weit entfernt.

der am 5.12. verstorbene deutsche komponist  Karlheinz Stockhausen ist mit seinem werk sowohl in seiner generation auch als in den nachfolgenden dermaßen wenig verinnerlicht, dass in einem nachruf sein einfluss auf jüngere musiker wie Björk betont werden musste & nicht per se sein werk zitiert wurde.

die gesellschaft muss offenbar diese kulturelle grenze verteidigen, denn wenn kunst von einem individuum, das sich als künstler definiert, ausgesprochen wird, dann kann wie im falle Stockhausen folgendes tönen:

Trotz seiner Bedeutung galt Stockhausen als kontroverse Person. Seine zuweilen exzentrische Selbstdarstellung stand auch in Fachkreisen stellenweise stark in der Kritik. Öffentliche Äußerungen wie „Ich wurde auf Sirius ausgebildet, und dort will ich auch wieder hin, obwohl ich noch in Kürten bei Köln wohne”, sorgten für öffentlichen Spott und Empörung. So auch seine Bemerkung im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 „Das größte Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos.”

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 Er führte dazu aus:                                                                                                      

„Dass Menschen in einem Akt etwas vollbringen, was wir in der Musik nicht träumen könnten, dass Leute zehn Jahre üben wie verrückt, total fanatisch für ein Konzert und dann sterben, stellen Sie sich das doch vor, was da passiert ist. Da sind also Leute, die sind so konzentriert für eine Aufführung und dann werden fünftausend Leute in die Auferstehung gejagt, in einem Moment. Das könnte ich nicht. Dagegen sind wir gar nichts als Komponisten. Manche Künstler versuchen doch auch über die Grenze des überhaupt Denkbaren und Möglichen zu gehen, damit wir wach werden, damit wir uns für eine andere Welt öffnen … Ein Verbrechen ist es deshalb, weil die Menschen nicht einverstanden waren. Die sind nicht in das Konzert gekommen. Das ist klar. Und es hat ihnen niemand angekündigt, Ihr könntet dabei draufgehen.”

Stockhausen selbst hatte am 19. September 2001 eine schriftliche Erklärung in englischer Sprache zu seinen umstrittenen Äußerungen abgegeben. Er widerrief seine Äußerung nicht, sondern verwies auf die Figur des gefallenen EngelsLuzifer und den Zusammenhang mit seinem siebenteiligen Zyklus Licht. Das Zitat sei vom Journalisten der ihn interviewenden Zeitschrift entstellt und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er distanzierte sich ausdrücklich von dem Terroranschlag und schrieb in der Erklärung, dass er die Opfer in seine Gebete einschließe.

Quelle: wikipedia

der in Österreich landläufige spruch: „wäre der Hitler bloß akademischer maler geworden, dann hätte er sich auf der leinwand austoben können” kommt ja auch nicht von ungefähr.

 

nach einem guten essen & arbeitsgespräch in Bratislava war Ich heute mit dem slowakischen bildhauer Milan Lukáč ins Danubiana, das Meulenstein Art Museum, zu einer vernissage seines kollegen Viťo Bojňanský geladen. das museum liegt etwas ausserhalb südlich der stadt, auf einer insel in der Donau am staukraftwerk Čunovo & war nach meinem besuch des Lentos in Linz an der Donau letzte woche ein augenfälliges gegenstück nicht nur von architektur, sondern auch von der umgebung her: umspült vom donauwasser stehen hier skulpturen von europäischen bildhauern auf den kies- & rasenflächen vor dem schiffartigen bau des museums:

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die ausstellungseröffnung der bilder & skulpturen von Viťo Bojňanský war leutselig & anregend:

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ahoj!

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mehr zu diesem museum: métallo-magie et des tableaux vivants

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– n´do!

a challenge

commin´out of blue

from autobahn to autoban

to become now due

for an exam

– true?

photo = extended link to: Franziska Horn in Der Standard/RONDO vom 9. November 2007: Wir sind Speed/Grummeln am Bosporus/Die Türken des Objektes