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Category Archives: Europa

what to do for a painter on Greek Summeracademy SOAK – staged on the Ionian island Zakynthos offering him impressions as following photos show – except photographing the beauties – nothing but studying the movements of waves of time by sea in watercolour technique!

swallow-tails

colleague paintress Lucia Riccelli in her working-corner at the old farm-house

author Uli Brée with the boys in his signal red Triumph-side-car & …

… at Korakonissi

mountain Skopos as virtual volcano …

… with jumping kids towards a soap-bubble

a vision: Greek Nocturnal Street Art with ironing-board & litter bin

next day morning: Zakynthos Town after downpour – & afternoon – hot:

an appear on Mela Beach  …

… a Greek Beach Art Beauty!

& now finally the watercolour-series WAVES ON ZANTE 2011:

CLICK TO ENLARGE !

Andreas Roseneder   Horizontenverschiebung / Shifting Horizons

Gerakas/Pelouzo, Zakynthos, watercolour on Ecus Sistina 2011

Andreas Roseneder Ionian Mornin´Movin´

watercolour on Ecus Sistina, Vasilikos/Zakynthos, 2011

Andreas Roseneder Wo Was Unter Was Drueber? / Where´s What Under What´s Above?

watercolour on Ecus Sistina,  Vasilikos/Zakynthos, 2011

Andreas Roseneder KomplementaerWellGewoelk / Complementary Wave Cloud

watercolour on Ecus Sistina,  Vasilikos/Zakynthos, 2011

Andreas Roseneder Rote Wellenrolle / Red Wave Crest

watercolour on Ecus Sistina,  Vasilikos/Zakynthos, 2011

Andreas Roseneder Mediterrane Horizontverschiebung/ Mediterranean Horizon´s Shift

watercolour on Ecus Sistina,  Vasilikos/Zakynthos, 2011

Andreas Roseneder Bon Jour ! Farben / Bon Jour ! Colours

watercolour on Ecus Sistina,  Vasilikos/Zakynthos, 2011

Andreas Roseneder Bon Jour ! Welle / Bon Jour ! Wave

watercolour on Ecus Sistina,  Vasilikos/Zakynthos, 2011

Andreas Roseneder In EINEM Bruch Der Tag Sich Verliert / ONE Break Cuts Day & Night

watercolour on Ecus Sistina,  Vasilikos/Zakynthos, 2011

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the Cosmopolitan Garden of the Europahaus Eisenstadt, capital of Federal State Burgenland, Austria, is growing – carpenters line up wooden lark beds for plantation. I cleared last days the plant installation 1001 – LAVENDER COSMOS again from weeds between the lavender plants – nature changes colours of green, the cornflower enlighten with their blue the polyethylene patches – even these are changed by sun, the wax parts are fading from the bodies, some plastics begin to brittle & emit new colours in the summer sun

1001 – LAVENDER COSMOS

Es gibt Projekte im Leben eines Künstlers, die eigentlich keine solchen sind: diese bezeichnet er vorab so & kommt dann drauf, dass sie eigentlich nur die Spuren seiner eigenen Versäumnisse sind – er ist sozusagen selber auf der Bühne des Alltags mit den eigenen Schattenprojektionen hintennach gehinkt. – Ein Gedankenkosmos zur Pflanzinstallation von Andreas Roseneder & Artstage im Kosmopolitischen Garten des Europahauses Burgenland in Eisenstadt

 Urban Gardening, Urban Farming – ich kannte diese gärtnerischen Initiativen, aus denen sich bisweilen auch ansehnliche Kunstblüten außerhalb der offiziellen städtischen Kunsthallen entwickelt haben, nur aus Großstädten wie Berlin, Hamburg, Paris oder New York, entstanden aus dem Bedürfnis der Bewohner, Grün ins Grau der Mauerschluchten & Häusermeere zu setzen  – aber in Eisenstadt?, – der kleinen provinziellen in den großen Pannonischen Garten eingebetteten Burgenländischen Landeshauptstadt, gelegen an den Flanken der waldigen Leithaberge, von seit Jahrtausenden gepflegten Weingärten zum Wasser- & Wärmespeicher Neusiedler See hin umzogen,  viele Bewohner in Eigenheimen mit angrenzenden Kleingärten, verwöhnt mit Früchten daraus wie auch aus ihren  traditionellen „Krautgärten“ an der Peripherie?

Wäre hier nicht gefragt, den Ansatz von anderer Richtung zu nehmen, dem ruralen status quo Kunstblüten ins Weichbild der Stadt entgegenzusetzen, um der allgemeinen Saturiertheit ein paar kreative Dissonanzen einzufügen?  –  dies war mein erstes fragendes Überlegen, als ich vom Plan des Europahauses Burgenland erfuhr, ein ca. 2 Hektar großes Stück Brachland zwischen Fachhochschule, Studentenheim, dem Technologiezentrum & der Kunststoffverarbeitung Iso Sport als Kosmopolitischen Garten – Eine Einladung zur Weltbürgerschaft zur Gestaltung in Eigeninitiative zur Verfügung zu stellen. Für mich als „im & am Land“  lebender zeitgenössischer Künstler sind die letzten Jahre auch noch andere bislang unbeantwortete Fragen aufgetaucht:

Warum in “unserer” Region die ehrwürdige Provinz Pannonia, dieses römisch-politische Konstrukt, ein mehr als Jahrtausend altes Logo des römisch-kolonialen Machtwillens, dermaßen lebendig hochgehalten wird, & warum diese fragwürdig freiwillige Unterwerfung sogar mit historisch reminiszenten Architekturen & gar schauspielerisch unterstützten Wiederbelebungsversuchen der alten Legionshauptstadt  Carnuntum aufgeführt wird.  Warum die Inszenierung einer solchen Chimäre? Erfasst von dieser Verwunderung frage ich mich neuerdings zusätzlich, warum der cast zu diesem pannonischen Schauspiel nicht in harten Sesterzen, sondern in immer labiler werdenden Euros ausbezahlt wird. Für einen römischen Legionärsoffizier war die Entlohnung in die Pension durch ein latifundium in Pannonien gleich einer Abwertung seiner Leistungen für das Römische Reich. – wie reagierte ein heute abdankender hochrangiger Funktionär der Europäischen Union auf ein solches Angebot?

***

als politiker wuerd´ ich sagen, damit sei ein schulterschluss zwischen kunst, kultur & wirtschaft wie industrie gelungen.

als wissenschaftler wuerd´ ich auf die ambivalenten beziehungen zwischen oekonomie & oekologie hinweisen.

als kuenstler betonte ich wohl die aesthetischen synergien von kuenstlerischen wie auch kulturellen, industriellen & landwirtschaftlichen zeichensetzungen des menschen.

als maler sehe ich die vier industriellen stahltuerme im hintergrund als farbtuben, aus welchen die polyethylen-patches wie violette farbpatzen auf die landschaftpalette gequetscht & unterschiedlich mit weiß abgetoent wurden, um die farbe des lavendels zu treffen, der darunter gepflanzt wurde.

als gaertner & landschaftsarchitekt sehe ich mich bemueht, die farbpalette der kunststoffobjekte zu betonen, indem ich die weissen & violetten lavendelpflanzen dem kunstprodukt entgegensetze, soll heissen die violetten pflanzen unter die weissen objekte & die weissen pflanzen unter die violetten so in gleichmaessigem verlauf setze, dass nach zwei jahren die pflanzenreihen in der bluete aus einiger entfernung wie abgetoente pinselstriche des farbsuchenden malers erscheinen moegen.

als bauer erlebe ich ueber meine haende die pannonische erde, begreife, harke, kruemle & waessere sie, weiss bald ueber das terroir bescheid, das sich oft nach ein paar metern schon aendern kann & damit die pflanzen unterschiedlich gedeihen laesst, befreie die zarten lavendelkinder von wuchernder ackerwinde & querspriessender kratzdistel, lerne so jede einzelne pflanze kennen.

als poet sehe ich in dem wundersam wachsenden projekt eine hommage an die impressionistische en plein air malerei des neunzehnten jahrhunderts in der franzoesischen  Provence & erwarte jeden moment das erscheinen der maler Vincent Van Gogh & Paul Gauguin, um auf dem feld in vorauseilender expressionistischer manier einen kuenstlerischen streit vom zaune zu brechen, der ins zwanzigste jahrhundert fuehrt.

als zeitgenosse zu beginn des ein&zwanzigsten jahrhunderts habe ich vor ein paar monaten den initiatoren des Kosmopolitischen Gartens im Europahaus Burgenland ganz einfach hingesagt:

„ich werfe die schatten der vier tuerme dort hinten hin!“

                                                                                                  Andreas Roseneder über 1001 – LAVENDER COSMOS im Juni 2011

***

Man kann den Bewohnern einer traditionellen Grenzregion wohl nicht den Mangel an Selbstbewusstsein vorwerfen, wenn sie plötzlich in den Mittelpunkt der Interessen eines Machtapparates gerückt werden. Initiativen wie der Interkulturelle Garten Berlin Kreuzberg oder der Kosmopolitische Garten des Europahauses Burgenland  –  beides Regionen, die zwar von ihrer urbanen Infrastruktur her nicht vergleichbar sind, aber jüngst historisch mit ähnlichem Joch belegt wurden, zeigen, dass vor allem das menschliche Urbedürfnis, die Natur in städtischen Freiräumen als Gestaltungselement kreativ mitspielen zu lassen, ein nach wie vor evidentes ist.

Die Installation 1001 – LAVENDER COSMOS wird die Wechselwirkungen zwischen menschlichen Anstrengungen und den Kräften der Natur im Laufe der Jahreszeit & jeweiligen Witterung anzeigen. Bereits jetzt im Sommer 2011 wird das Polyethylen der Skulpturen durch Entweichen der Wachse durch Wettereinfluss leicht spröde, der Kunststoff wechselt die Farbe im Sonnenlicht, die Lavendelpflanzen erstarken im Wuchs, die Blüten mehren sich. Zur Annäherung der Wuchsform des Lavendel mit den künstlichen Formen über seinen Köpfen wird es erst in zwei oder drei Jahren kommen – wie werden sich die Polyethylene verhalten? – Jedenfalls wird der Geruch der Verarbeitung dieses Materials aus der benachbarten Fabrik sie heimisch fühlen lassen & der Lavendel bei umschlagendem Wind die Arbeiter mit einem der feinsten Düfte der Natur beliefern.

even the pumpkins start for their fruits in autumn

follow the project preceding: 1001- LAVENDER COSMOS third & last run

after a three day´s raining period the weeds – mainly plume thistle & field bindweed – overspread the lavender plants. – a hard job – no, a battle to kill colonies of thistles by hand & hoe –  normally as solitary plants declared friends in my private garden. preparing for the midsummer-opening of the Cosmopolitan Garden of the Europahaus Burgenland has begun. here the official invitation:

1001 – LAVENDER COSMOS

als politiker wuerd ich sagen, damit sei ein schulterschluss zwischen kunst, kultur & wirtschaft wie industrie gelungen.

als wissenschaftler wuerd ich auf die ambivalenten beziehungen zwischen oekonomie & oekologie hinweisen.

als kuenstler betonte ich wohl die aesthetischen synergien von kuenstlerischen wie auch kulturellen, industriellen & landwirtschaftlichen zeichensetzungen des menschen.

als maler sehe ich die vier industriellen stahltuerme im hintergrund als farbtuben, aus welchen die polyethylen-patches wie violette farbpatzen auf die landschaftpalette gequetscht & unterschiedlich mit weiß abgetoent wurden, um die farbe des lavendels zu treffen, der darunter gepflanzt wurde.

als gaertner & landschaftsarchitekt sehe ich mich bemueht, die farbpalette der kunststoffobjekte zu betonen, indem ich die weissen & violetten lavendelpflanzen dem kunstprodukt entgegensetze, soll heissen die violetten pflanzen unter die weissen objekte & die weissen pflanzen unter die violetten so in gleichmaessigem verlauf setze, dass nach zwei jahren die pflanzenreihen in der bluete aus einiger entfernung wie abgetoente pinselstriche des farbsuchenden malers erscheinen moegen.

als bauer erlebe ich ueber meine haende die pannonische erde, begreife, harke, kruemle & waessere sie, weiss bald ueber das terroir bescheid, das sich oft nach ein paar metern schon aendern kann & damit die pflanzen unterschiedlich gedeihen laesst, befreie die zarten lavendelkinder von wuchernder ackerwinde & querspriessender kratzdistel, lerne so jede einzelne pflanze kennen.

als poet sehe ich in dem wundersam wachsenden projekt eine hommage an die impressionistische en plein air malerei des neunzehnten jahrhunderts in der franzoesischen  Provence & erwarte jeden moment das erscheinen der maler Vincent Van Gogh & Paul Gauguin, um auf dem feld in vorauseilender expressionistischer manier einen kuenstlerischen streit vom zaune zu brechen, der ins zwanzigste jahrhundert fuehrt.

als zeitgenosse zu beginn des ein&zwanzigsten jahrhunderts habe ich vor ein paar monaten den initiatoren des Kosmopolitischen Gartens im Europahaus Burgenland ganz einfach hingesagt:

„ich werfe die schatten der vier tuerme dort hinten hin!“

***

as a politician, I would say that with this oeuvre, a junction between art, culture, economy, as well as industry has been achieved.

as a scientist, I would draw general attention to the ambivalent relation between economy and ecology.

as an artist, I very much emphasize the aesthetic synergies of artistic as well as cultural, industrial and agricultural trendsettings by man.

as a painter, I see the four industry steel-towers in the background appear as colour-tubes from which the polyethylene-patches get squashed out just like purple colourspots onto the landscape-palette, at places toned with white, so that the colour of the lavender which has been planted beneath them, is met.

as a gardener and landscape-architect, I take care to emphasize the colour-scheme of synthetic objects by opposing them with white and violet lavender plants, i.e. arranging the violet plants beneath the white objects and the white plants beneath the violet ones in such a sympathetic way so that two years from now the plant rows in blossom, will appear from some distance like toned paintbrush-strokes set alike by the colour-seeking painter.

as a farmer, I‘m living it, my hands in Pannonian earth, am touching, raking, crumbling, and watering it, coming to know this particular terrene setup which can rapidly change within just a few meters and thus accordingly let grow plants differently, freeing the soft lavender-kids from rankly grown field bindweed and cross-sprouted plume thistle, a way to become acquainted with every single plant.

as a poet, I see in this miraculously growing project, a homage to the Provence impressionist ‘en plein air‘ painting of the nineteenth century, and I await at any moment the ghostly appearance of the painters Vincent Van Gogh and Paul Gauguin, intending to initiate a battle in expressionist manner which will then lead into the twentieth century.

– & finally as a contemporary at the beginning twenty-first century, I have just a few months ago, simply told the initiators of the Cosmopolitan Garden at the Europahaus Burgenland:

„I’ll throw the shadows of the four towers over there!“

& I did! – here some photos of the area in yesterday´s  evening sun …

… & here some photos I took during breaks of farming work:

the white hat – my T-shirt I had to take off in the heat

the rain was perfect for the lavender, too -the blossoms will open soon …

…  & the rain has changed the green colour pattern too

follow the project preceding: 1001- LAVENDER COSMOS  second run

ANDREAS ROSENEDER – launched by ARTSTAGE:

1001 – LAVENDER COSMOS / COSMOPOLITAN GARDEN – EUROPAHAUS BURGENLAND

polythylene  patches fixed on iron rods in lavender fields, 2011


follow the project preceding: 1001 – LAVENDER COSMOS  – first run

Paul Nestlang, detail of his self-portrait  titeled THE DAY I LOST MYSELF 181103, charcoal on paper, 2003

zuerst hab ich Paul Nestlangs auf einen punkt gebrachtes statement am wochenende am Breitenbrunner Strand des Neusiedler Sees im sonnenlicht flaezend in der oesterreichischen Tageszeitung DER STANDARD gelesen: “Ich sehe die Zeit, es ist die Ewigkeit.”

darauf hin kam mir gleich das eigene augenblicks-motto entgegen: ” Ich hab´ wohl alle Zeit der Welt.”  –

– & alsdann sprang mich Nestlangs zweiter satz in der gaststaette Zur Eisernen Zeit am Wiener Naschmarkt aus dem gewaltig-gestalteten kunstbuch zur aktuellen ausstellung im Leopold Museum an : “Dieser neue, chirurgische  Malerblick ist ein Instrument, das ich scheinbar noch nicht gefahrlos zu verwenden weiß.”

Ich weiß um die verletzlichkeit des werkenden genies, um die da durch ihn & seine hand wirkenden instrumente & sei das resultat sei das resultat nur aus dem augenwinkel im aktuellen erfassungswahn  des kuenstlers gesetzt:

&

entgegnete ihm – Paul Nestlang – genioes  – posthum  – auf gut österreichisch:

“Mir laeuft´s sowieso zuwider, da´s mir doch entgegenkommt!”

Paul Nestlang OLD LADY #2, charcoal on paper

Dr. Elisabeth Leopold, : isn´t she the portrayed lady?

“Schaun Sie sich den Gerstl an”  -werde ich von ihr direkt angesprochen, nachdem ich Francis Bacons´s einfluss  als sehr vordergruendig in Paul Nestlangs werk bemerke:

Paul Nestlang  MOLLOY, charcoal & coloured lead on paper

Paul  Nestlang  FREUND / FRIEND #2

Dr.  Mario Gündl – the designated FRIEND –  one of the authors of the catalogue – a largescale art book – of the current exhibition Unseen Strangers at the Leopold Museum

Paul Nestlang  MELVO # 2 charcoal on paper

Nikolaus Brandstaetter (the catalogue Unseen Strangers published by  Christian Brandstaetter Verlag) – with LAST PAINTING 2004 painted by Paul Nestling in  acrylic technique on canvas

Mag. Klaus Pokorny, Dr. Elisabeth Leopold & Dr. Mario Gündl listening to Nikolaus Brandstaetter´s speach

Paul Nestlang SLEEPLESS acrylic on canvas – a memorial in a mirrored glass case

“Wie koennen andere meine Bilder verstehen, wenn ich sie doch selbst nicht verstehen kann. Der Verstand ist das falsche Werkzeug. Ich kann meine Bilder empfinden & hoffe, dass auch andere Menschen sie empfinden koennen. Um mich hier nicht festnageln lassen zu muessen – ich glaube nicht, dass alle die Bilder auf die selbe Art & Weise empfinden koennen.

Selbst wenn sich zwei lieben ist es niemals die selbe Liebe. ONE LOVE ist mein Mythos.”

Paul Nestlang

here – in the light flooded atrium of the Leopold Museum you may see Paul Nestlang´s work for the next 2 weeks:

Paul Nestlang

Unseen Strangers

Von 25.05.’11 – 06.06.’11

outside the gates of Leopold Museum: Andrea from Upper Austria portraits a horse in acrylic technique – applicated in fur & paper by – by female artist? – we wonder…

before watering the delicate young lavender plants today – a photo-tour through a special part of the Cosmopolitan Garden / Kosmopolitischer Garten, initiated by the Europahaus Burgenland, Eisenstadt, Austria:

1001 – LAVENDER COSMOS – 2011 – launched by ARTSTAGE


most people confronted with my land art installation first asked me: “why 1001?” – I really could give no answer until now – except giving  hint for general order to slow motion. –  arousing my curiosity I found googling about “1001 – Cosmos” an interesting script by NASA about the Soviet Cosmos 1001 – enterprise. – that´s definetly no answer but confirms the title of my experiment in unknown test space.

final photo-documentation by launcher ARTSTAGE: HERE

follow the project preceding:  1001 – LAVENDER COSMOS – setting

Andreas Roseneder  flagged woods, triptych, vinylic on canvas 2009

EU – flagged portrait by pip

today´s press conference concerning matters on the ESSL ART AWARD CEE 09 at the Essl Museum, Klosterneuburg next Vienna, I thought to be useful to ask the owners & art collectors Agnes & Karlheinz Essl some questions about their future plans in commuting between business´& art´s world –  actually the founders of the Essl Museum have started the ceremonies of the 10th year jubelee.

I found the future in the  presence of some nominees & pricewinners of the award – “the VERY young artists”, as curator René Block in his introducing speach layed particular emphasis on – & the guided visit through the exhibition hall with their presentations opened a view into the world of young artists living & working in Central & Eastern Europe.

Karlheinz Essl, Barbara Hagen-Grötschnig (Vienna Insurance Group), Agnes Essl & René Block (curator)

“that´s my child”,  designated Agnes Essl the Essl Art Award CEE, and  “…  I wish you with all of my heart the best for the future to develop your carreers …” she gave the young artists along their way.

living next Sopron/Ödenburg I found myself next the “hungarian table” – Zoltan Pintér, Diána Keller & Viola Fátyol – neighbours as in real life

the hall of the exhibition

Uroš Potocnik, Slovenia with details of his huge painting Veranda 1:1,  “just ordinary things out of our daily Slovenian living”, he commented his work taciturn

those beloved, very close videoinstallation by Lenka Cisárová, Bratislava, Slovakia

not the words but the gestures of  Jan Pfeiffer from Prague, Czech Republic, gave me imediately entrance into his work titeled  After the First – New York, Berlin, Prague or From – & musician Karlheinz Essl jr. obviously too

From, installation, detail

Diána Keller, Budapest, Hungary, with Still life, a video still of roses losing drop by drop their colours

Matej Sitar from Ljubljana, Slovenia, invites in perfect German into his seperate exhibition rooms

Fairy Tales (net presentation soon): Der Ursprung des Kunstwerkes (after Heidegger)

Marusa Sustar from Slovenia inspires somebody with Overview : NY

in conversation between Selfsystem 4.3., a video still by Zóltan Pintér

she made the audience laugh: Tihana Mandušić from Split, Croatia, with her videoinstallatin 3:10 to Yuma

Livio Rajh from Zagreb, Croatia, seeks interaction between visitor & artist with his work Schulz Naumann Monet (24 Hour Artwork)

Matija Brumen, Ljubljana, Slovenia, refers about his nightobjects

Viola Fátyol from Budapest, Hungary, shows her subtile photo Mutation

the most open room for one of the most intimate installation:

Petra Malá, living in Prague (CZ) & Lethbridge (CDN)  builds a bridge across three generations of her family with the photoseries  And She Said She Was Looking

colleagues from Prague meet at Klosterneuburg

Anna Hulacová from Prague, too: she wants to create a new view of esthetic by using food in her work, here with “Kamasutra eggs” as I nicknamed them

in Maxim Liulca´s (Cluj, Romania) paintings on themes concerning mass rallies I found intonated Gerhard Richter´s world

Lucia Stránaiová from Bratislava, Slovakia with an intimate photoseries again: Grand Parents

“I have not slept for 40 hours”, Dávid Adamkó from Hungary excuses the stage of construction at his place: he still works on the installation  Liberty and Love / Szabadság, szerelem / Sloboda, láskal. “It will be finished soon”, he grins. – the scenery has a touch of “happening”

Jozef Poník from Presov, Slovakia with one of the few paintings of the exhibition: big woman

videostill from the installation  I by Ivana Juric, Zagreb, Croatia

Violeta Ionita from Foncsani, Romania wants sencerity & honesty in her appearing to the public: & she really began to cry telling about her private experiences in front of her installation

Message, video still

at the end of the presentation Mrs. Agnes Essl welcomes the young artists with flying shawl to layed tables for lunch

Prof. Agnes Essl:

„Das Bestreben, junge Künstlerinnen und Künstler aus Zentral- und Südosteuropa zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, in einem internationalen, musealen Kontext auszustellen, führte uns zu der Idee, mit der Unterstützung von bauMax einen Kunstpreis auszuschreiben, der alle zwei Jahre verliehen wird.”

some artists (as Katarina Poliaciková, Slovakia & Michele Bressan, Christina Vladu, both Romania) & most works are missing here: some artists could not come to the award or I did not recognize somebody´work  during the long round through the exhibition hall , but you may take a look at your own:

ESSL MUSEUM – Kunst der Gegenwart

An der Donau-Au 1
3400 Klosterneuburg
Österreich

04.12.09 – 17.01.10, Ausstellungshalle
Projektleitung und Ausstellungsorganisation: Daniela Balogh, Silvia Köpf

www.esslmuseum.at

Daniel Richter, current exhibition

René Desor for PANNOrama

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The time before a date last week to interview Dr. Gerald Matt – director of the KUNSTHALLE wien – for the magazine PANNOrama, I was engaged to take some photos from architecture, lounge, café, restaurant & curiosities around the Kunsthalle at Vienna. And to visit the current exhibition, too. – You will find among the photos a link to “1989. Ende der Geschichte oder Beginn der Zukunft? – Anmerkungen zum Epochenbruch  /  1989. End of History or Beginning of the Future? – Comments on a Paradigm Shift“.  An article about current cultural affairs will follow soon.

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“1989 – End of History or Beginning of the Future? – Comments on a Paradigm Shift

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anonymous stencil-sprayed Matt

Gerald-Matt-Kunsthalle

gerald_matt_kunsthalle_wienphoto: artstage

“The curator is the servant of the artist” – an easy saying  by Gerald Matt but high aim for a person with artistic ambitions as I sometimes get aware of his own work.

abendmal

AbendMal

Oktober 1984. – Westberlin, Kreuzberg, Pfuhlstrasse, ehemaliger Getreidespeicher am Fluss Spree nächst Schlesischem Tor.

Die Spree vor meinem Atelierfenster wird von den “Vopos” (Volkspolizisten) der Deutschen Demokratischen Republik  (DDR) – aufgeregt mit schnellen Motorbooten auf- & abgefahren, einer von ihnen  hält einen Feldstecher vor sein Gesicht:  mein Nachbar unter dem von mir angemietem Atelierraum, Aktionist aus München mit CWA (CityWallArt) , wie ich seit kurzem in Berlin, hat Trockeneis in das Spreewasser geschmissen, das bis zur  Mauer  des Gebäudes Osthoheitsgebiet ist. Sektkorken knallen gen Mauerrichtung: ” Der Westen schießt zurück!”

Die politisch trennende Mauer zieht sich hinter dem Wasser am Ufer entlang. Die Spree am Westufer unter unseren Füßen brodelt nicht nur vom Trockeneis.

Ich selber schon als Kind fasziniert von Van Goghs Bild “Sternennacht” male  bei Vollmondlicht ein Bild in 12 Teilen, in Bahrenform je 1x4m groß, mit den Spiegelungen des Lichts der Mauerscheinwerfer im bewegten Wasser der Spree, die beleuchtete Mauer quer durchs Bild gezogen. Ich forme & modelliere eine Gipspuppe, male die Züge von Vinzents “Selbstbildnis” auf ihren Kopf, kleide sie in weißen Overall mit Van-Gogh im Coca-Cola-Schriftzug am Rücken, und setze sie kauernd vor den letzten Teil:  Vinzent schreibt END mittels Pinsel darauf.
Auf dem Einweihungsfest des Ateliers wird die Puppe von einer ausgelassenen Punk-Gruppe mit Eisenstäben zu Fall gebracht & malträtiert.
Die Künstler-Gruppe endart betreibt um ein paar Ecken in der Oranienstrasse eine Galerie.
Der Plan, das Mauerbild im Kunstraum München aufzustellen & von Vopos die Bahren abtragen zu lassen, scheitert.
Im Jahr darauf fotografiert Philipp Schönborn das Bild in einem Hinterhof in München-Nymphenburg für die Kunstzeitschrift ART.
Auf dem Rasenstück rechts unter der Bildmitte erscheint ein 13. Kopf , in der Kunstzeitschrift werden  andere meiner Bilder wie Hesperidenessig & German Bus Stop gezeigt.

1989 habe ich einen Bauernhof an der ungarischen Grenze in Wulkaprodersdorf bezogen. Das Bild lagert auf einem Dachboden. Die reele politische Mauer in Berlin ist  währendessen kurz vor dem Fall, die ersten Ostberliner kommen um die Ecke bei St. Margarethen über die grüne Grenze aus Ungarn nach Österreich, um in die Bundesrepublik Deutschland weiterzuziehen.

das Bild vergrössert HIER zu sehen!

link zum Festprogramm am Schauplatz Berlin  hier:

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link aktuelle Ausstellung – 1989. Ende der Geschichte oder Beginn der Zukunft? – KUNSTHALLE  wien:

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Marcel Odenbach, still aus: Niemand ist mehr dort, wo er anfing, 1989/90

Folgend Fotos von der Trabi-Parade im Rahmen der Feierlichkeiten zur Erinnerung des Paneuropäischen Picknicks 1989 im Rahmen des offiziellen Rufes  “20 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs” an der österreichisch-ungarischen Grenze bei St. Margarethen, Burgenland, am 26. Juni 2009:

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