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Category Archives: Adolf Tuma

some impressions from the opening of the exhibition ARIK BRAUER  –  Fünf phantastische Jahrzehnte / Five Fantastic Decades on friday 30th march 2012 at Infeld The House of Culture, Halbturn

Arik Brauer – draft for a record cover in the seventies –  here more about his musical output

Timna Brauer

  

The Timna Brauer & Elias Meiri ensemble

Arik Brauer Pan im Wald / Pan in The Woods, oil on acrylic primed hard board, detail

Zdenka Infeld among the audience, Brauer & Meiri mirrored in a frame

Arik Brauer  Zurück zum Mond / Back to The Moon, oil on acrylic primed hard board

Arik Brauer Die Befruchtung / The Fertilization, oil on acrylic primed hard board, detail

Arik Brauer  Die Letzte Habe / The Last Belongings, oil on acrylic primed hard board

curator Gerhard Kisser engages in conversations…

 …musician Toni Stricker & Traude Gruber in listening…

…while artist Adolf Tuma interviews musician Timna Brauer

INFELD HAUS DER KULTUR
Parkstraße 13
7131 Halbturn / Burgenland
Tel + Fax: 02172/20123

Öffnungszeiten:
Do-So 13.00 bis 18.00 Uhr sowie an Feiertagen, oder nach telefonischer Vereinbarung

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Adolf Tuma  Was ist? / What is?  acrylic on canvas, 40 x 40 cm,  2010

sometimes the title of a similar image names a whole exhibition – but “what is?” a simple title for the image? & why are most contemporary paintings signed “without title”? – are we afraid to spell out what we see, to baptise our vision? or do we just want to keep the suspense of our own free & instinctive signs unsealed?

WAS IST? – WOS ISST?

zur Ausstellung ANDREAS ROSENEDER & ADOLF TUMA mit kulinarischer Präsentation von BERNIE RIEDER zum Opening am 5. April 2012, 19.00 Uhr im Cafe EBINGER, Eisenstadt Ausstellungsdauer bis 30. April

 Künstler und Koch – beide müssen sich Lorbeeren oder Hauben schwer erarbeiten, um bestehen zu können: die Konkurrenz ist groß und mit der rasanten Verbreitung ihrer Arbeit durch die Medien wird ihr Werk immer schneller zum „dejá vu et dejá mangé“. Gustav Ebinger hat nach der Karriere auf der Medienleiter das Handtuch geschmissen, es mit dem Serviertuch getauscht und das alte „Schloßcafe“, das schon sein Urgroßvater zu Beginn des letzten Jahrhunderts führte, zum „Ebinger“ gemodelt. Mit Bernie Rieder hat er für die Küche – „gute Küche hat schon immer ein gutes Kaffeehaus ausgemacht“ – einen  Koch gefunden, der bereits mit 21 Jahren zum jüngsten Haubenkoch Österreichs gekürt wurde. In diesen wilden Jahren malte Rieder sogar nebenbei und kreirte mit dem Maler und leidenschaftlichen Koch Andreas Roseneder ein sechsgängiges Menü in der Küche für dessen Vernissagengäste –  und so nebenbei wurden die Wände bemalt… Parallelen ergaben sich auch danach, Andreas Roseneder gründete mit dem Bildhauer Rudolf Pinter „Der Turm“ im Flugsicherungsturm am Flugplatz Trausdorf zur Realisierung künstlerischer Aktivitäten, Bernie Rieder führte das Restaurant „Das Turm“ im obersten Geschoß eines der Twintowers in Wien / Favoriten zu einem Treffpunkt der Gourmets. Ein solcher Liebhaber feinen Essens wie Koch ist auch der Künstler Adolf Tuma.  Er hat seine Lehre als Lithograf in der Briefmarkenabteilung der Österreichischen Staatsdruckerei gemacht und arbeitet noch heute dort im Wertzeichenatelier. Seine Auftraggeber waren aber auch schon die Post Liechtensteins, Luxemburgs, Kuwaits und San Marinos, der Tierpark Schönbrunn & der Nationalpark Donauauen bis hin zur Österreichischen Nationalbank. – Seine Hände haben die Portraits von Rosa Mayreder und Karl Landsteiner der letzten Fünfhunderter- und Tausender-Schillingscheine gezeichnet. Und bisher sind über 100 Briefmarken mit Adolf Tumas Ideen bestückt. „Da stecken viele Arbeitsstunden in so einer Marke drin.” Erst kürzlich erhielt er zum zweiten Mal die „Yehudi Menuhin Trophy“ für die schönste Musikbriefmarke der Welt. Kennengelernt haben sich die Künstler Adolf „Hugo“ Tuma und Andreas Roseneder vor Jahren auf der Insel Zakynthos, wo Roseneder an der Sommerakademie Griechenland Acrylmalkurse leitet. Trotz unterschiedlicher künstlerischer Ambitionen und deren verschiedener technischer Umsetzung  entstand eine Freundschaft, die sie noch heute verbindet.

What’s up – What’s going on? What’s on the menu?

In good German WAS IST? – WOS ISST?

Exhibition ANDREAS ROSENEDER & ADOLF TUMA

with culinary presentation by BERNIE RIEDER at the

Opening on 5. April 2012, 19.00 hrs at Cafe EBINGER, Eisenstadt

Duration of exhibition until 30. July

 Artist and cook – both have to work hard for laurels or hoods, in order to exist: the competition is tough and with the rapid dissemination of their work through the media, their work mutates much more quickly to a “déjà vu et déjà mangé.” After a media career, Gustav Ebinger has thrown in the legendary towel, replaced it with a waiter cloth and was able to remodel the old “Schloßcafe”, which his great-grandfather already led at the beginning of last century, into the “Ebinger”. With Bernie Rieder he has for the kitchen – “good cooking has always made out a good café” – found a cook, who was already crowned at age 21 to become the youngest chef in Austria. In those wild years Rieder even painted casually and created together with the painter and passionate chef Andreas Roseneder a six-course meal in the kitchen for his vernissage guests – and besides the walls got painted. … more parallels followed, Andreas Roseneder founded together with the sculptor Rudolf Pinter “Der Turm” (tower) in the air traffic control tower at Trausdorf airport for the realization of artistic activities, Bernie Rieder led “Das Turm”-restaurant on the top floor of one of the Twin Towers in Vienna / Favoriten to a meeting place for gourmets. Such a lover of fine food just as well as cooking, is also the artist Adolf Tuma. He did his apprenticeship as a lithographer in the stamps department of the Austrian State Printshop and still works there in the stamps studio. His clients even included the postal administration of Liechtenstein, Luxembourg, Kuwait, San Marino, the Schönbrunn Zoo and the National Park Donau Auen as well as the Austrian National Bank. His hands have portrayed Rosa Mayreder and Karl Landsteiner on the last five-hundred- and thousand-schilling notes. And so far, more than 100 stamps show Adolf Tuma’s ideas. “So many working hours flow into such a stamp.” Just recently he was awarded for the second time the “Yehudi Menuhin Trophy” for best musical stamp in the world. The artists Adolf “Hugo” Tuma and Andreas Roseneder met years ago on the island of Zakynthos, where Roseneder heads at the Sommerakademie Griechenland, acrylic painting classes. Despite differences in their artistic ambitions and different technical implementation, a friendship developed that unites them until today.

Andreas Roseneder & Adolf Tuma – framed in best condition

seven more miniature paintings (acrylics & ink on stamp paper, 4,2 x 3,4 cm, 2009)  out of Adolf Tuma´s treasure-cascet

 more information about see blog post post . VALUE : [sign I ]

click the images to enlarge

more about artist Adolf Tuma: A.TUMA : Markenzeichen

Adolf Tuma   post . WERT :  [zeichen]

“Miniaturmalerei”  –  Tusche & Acryl auf Papier, 4,2 x 3,4 cm, 2009

click to enlarge

“…Es gibt Bilder für jede Börse; von Briefmarken zu 1 DM (ca 0,50 Euro, Anm.), die wahre Meisterwerke der Stechkunst sind (mit der Lupe zu betrachten) über die Postkarten, Reproduktionen in Büchern und Kalendern…
Friedensreich Hundertwasser, zitiert aus einem Brief an Leute, die ihn um das Geschenk eines Originalwerkes bitten

Im Jahr 1974 initiierte der Maler Friedensreich Hundertwasser eine „moderne Kunstserie“ auf Briefmarken bei der Österreichischen Post. Die Künstler sollten dabei unentgeltlich ohne Honorar dieses kleine Format bespielen. Der Lithograph Adolf „Hugo“ Tuma hat damals im Zuge dieses Projektes in der Österreichischen Staatsdruckerei gemeinsam mit dem Stecher Wolfgang Seidel unter Supervision durch den Künstler Hundertwasser selbst dessen Werke auf Briefmarkenformat gebracht: „Hundertwassers Gefühl für das Detail, für die Kleinheit des Formats und ist eigentlich unbeschreiblich – das ging damals so weit, dass er mit seinem Farbentausch bei den Probedrucken die Drucker an den Rande des Wahnsinns gebracht hat.“
Heute schwindet diese Wertschätzung in der allgemeinen Rezeption des „Kunstwerkes Briefmarke“: Kein Wunder, da bald alle Mitteilungen per SMS, Email, facebook & twitter versandt werden, die wenigen aufgegebenen Briefe durch Frankiermaschinen laufen und die letzten Marken per Computergraphik entworfen werden. – „Ein kultureller Verlust“, sagt Adolf Tuma, dessen Profession damit obsolet & sein Werk daher nicht nur im Format  zur Marginalie geschrumpft scheint. Dennoch hat er letztes Jahr für seine Sondermarke zum150-sten Geburtstag von Gustav Mahler die “Yehudi Menuhin Trophy” für die schönste Musikbriefmarke des Jahres erhalten.

Adolf Tuma:  Gustav Mahler – 150. Geburtstag

Professor Tuma spricht von „Ikonen“, wenn er die Arbeit an seinen Portraits anschneidet, von „Tiefe“, was die Auseinandersetzung mit dem Sujet betrifft: „Gustav Mahlers Haar habe ich farbig räumlich ausgeleuchtet – hat er doch als Direktor der Wiener Hofoper als Erneuerer der Bühnen- & Lichtregie gegolten!“. Es braucht ein halbes Jahr „Vorlaufzeit“ für solch ein „Kleinod“, wie er sein Werk nennt.

Anders geht der Maler Adolf Tuma in den Preziosen seiner „Miniaturmalerei“ vor. Als Bildträger verwendet er Perforationsmuster aus der Druckerei, die er direkt mit Pinsel & Farbe bemalt. –  „Kleinode“ – entstanden ohne Auftrag, Vorgabe und nachträglich geplanter Reproduktion – „Einfach von der Inspiration zur Abstraktion“, sagt Adolf Tuma, der zeitlebens als Lithograph & Briefmarkenstecher das kleine Format bis in den letzten Winkel erkundet hat & nun als Maler dieses wieder öffnet, um seinen eigenen Bilderwelten Raum zu schaffen.

mehr über Adolf Tuma siehe blogpost auf poesis & crisis:

A.TUMA : Markenzeichen

dieser post wurde von René Desor exclusiv geschrieben für den blog der Edition Das Labor – Verlag der Artisten:

Kulturnotizen. Grenzüberschreitende artIQlationen

an obviously abdicating king:

“le Roi de Pré est mort!, – vive le Roi de Pré!”

“der Aukönig ist tot!, – es lebe der Aukönig!”

“the Floodplane´s King is dead! – long live the Floodplane´s King!”

a yearning intention since years & now executed – our visit to the so-called “Aukönig” (“Floodplane´s King”), an old hybrid black poplar on the banks of river Danube –  together with my leader, friend & artist Adolf Tuma, who has prepared this year 2011 an animated iron sculpture of the tree myth Aukönig for an ordinary traffic island on the slip road from National Road into village Haslau, Lower Austria

Adolf Tuma: “it needs six people to embrace the trunk”

our judgement: the king is dying, looses leafage, branches & even bark

with the tree more than a century´s bark-carvings are going

but there´s young life beneath his trunk, up the roots:

an official  “natural monument”

a painting by Adolf Tuma: Biber in den Donauauen / Beavers in Danube´s Floodplane, 2007

the obvious model for:

Adolf “Hugo” Tuma with his artwork “monument” – or even “memorial”? – definitely no “tombstone”: “the golden drop in the middle is the symbol for a new seed of Floodplane´s King”, he tells. – a pity the sculpture rests at the contractor´s yard of the village Haslau next a garbage container: “the traffic island is prepared for installing but administrative channels seem choked up”. – “I am romanticist”, he had said on the way to the banks of river Danube. – I sympathize.

nature is simple: sometimes it builds an enlightened street up to heaven next human design & technique – as it  did on heaven at my arrival at Neudoerfl yesterday night.

“design meets technique” was the declared motto for an exhibition of Alfred Tuma´s works at the showroom of Neudoerfler Office Systems. what I first saw expressed by environment: simple. straightforward. aesthetic,  simply more office – but I did not expect MOTION:

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have a look

design & intelligence: capisco by Håg, Norway, in front expressive painting out of design by Adolf Tuma

the management represented by Mag. Doris Bock & the politicians Dieter Posch, Major of Neudoerfl & Dr. Manfred Moser, 3rd president of the Landtag Burgenland layed particular stress on the necessarity to bring art out of the showroom …

… to the halls of the producing firm …

 

(a worker´s sprayed tracks)

… led the audience through manufacturing plants …

… where finally Adolf Tuma refered about his graphic work in front of a huge wall pattered with overseized plotted pictures of the originals first to be seen at the showroom.

back at the showroom: flowers for the lady & spots taken out of Tuma´s triptych Neusiedlersee

following you see Reinhard Enzl, Adolf  Tuma & Andreas Roseneder inside the Town Hall of Tulln, Lower Austria – painter Egon Schiele´s hometown –  participating yesterday afternoon with their work for the world´s longest picture which will  be created by Austrian artists towards summer 2009.

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CARNE VALE! – portale di Venezia

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“the carpet itself is an artwork of dialog & communication”,  said Omar Besim, managing director of Vienna´s most famous carpet-store. “naturverbunden / close to nature” is the title of Austrian artist Adof Tuma´s exhibition in the oriental environment of the carpet house Adil Besim on the Graben in the center of Vienna where art & connoisseurs met: & even hares followed the proclaimed dialog between knoted & painted art:

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link to one of A. Tuma´s recently designed stamps – Hundertwasser´s 80th birthday –  here

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atmosphere of a Viennese bazar: the artist refers about & sets his signature for some stamp-collector´s édition de luxe

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host Omar Besim & –

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artist Thomas Zinnbauer (Das Immerland)  opened the exhibition last thursday

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more than 300 people followed the invitation & participated the dialog

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greetings from Sommerakademie Griechenland / Ionian island Zante / Zakynthos: a lot of artists (above master Axl Litschke in speach), participants of their courses & Dr. Wolfgang Löhnert himself, head of the organization,  honoured Hugos art in oriental surroundings.

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take a look at a video by Elisabeth Höbartner: Andreas Roseneder painting with Axl Litschke in performance on Zante 2005 here: Letzte Malzeit

more about the exhibiting artist see post: A.TUMA – Markenzeichen

attention: the exhibition “naturverbunden” runs just until January 31st 2009!

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Adolf Tuma                                                    Peter Kogler

by the way a question: why do Austrian artists adore the ant as model?

dear reader, last attention, please: the Peter Kogler – show  in the MUMOK Vienna ends on 1st of February 2009 – hurry up!

an invitation: tap on Adolf Tuma´s stork &  listen to the Austrian musician Toni Stricker on his new blog! – erdverbunden!  (earth-connected)