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Category Archives: performances

… – seen through augmented reality:

Philipp Breuss-Schneeweis – founder & CVO of Wikitude – &  Günther Weinlinger – head manager of 7 reasons – mirrored in their virtual tool – an Apple iPad

on a reaped wheat field, the former scene of an ancient Roman Gladiator School at Carnuntum / Petronell, Lower Austria

even a mere iPod is useful for some virtual insights…

Wolfgang Neubauer, head manager of the Ludwig Boltzmann Gesellschaft in front of a motorized device to measure the data for the virtual construction on an iPad screen

“…Neubauer said an unusual and unexplained “white spot” on an aerial photograph led experts to scan the area with state-of-the-art radar that shows a three-dimensional image of what lies underground…”:

here the aerial photograph of the amphitheatre with surrounding & following some screen shots of the steps to virtual reconstruction of the Roman Gladiator school presented at yesterday´s press conference at Petronell/ Carnuntum:

ludus gladiatorius at Carnuntum

the agenda´s topic in medial reality:

a model of old city  Carnuntum, right back the amphitheatre & Gladiator´s school in front

Dr. Markus Wachter, Mag. Franz Humer, LH Dr. Erwin Pröll, Dir.Prof. Wofgang Neubauer – proudly & media effectively presenting the archaeological discovery

in between confronted with time-shifting appearances


NIEDERÖSTERREICHISCHE LANDESAUSSTELLUNG 2011
Hauptstraße 1A
2404 Petronell-Carnuntum

open until 15th november 2011

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full of expectation at Steinbrunn / Stikapron last night…

… light AND music:

on stage:  Karl “Charly” Ratzer – with his Garage Band:

Horst Maier, Alfred Reznik, Karl Ratzer & José Prito

ok,  – not Mother´s Finest Wiesen 2011

Karl Ratzer

…but the mothers dance!…

… following day in the Cosmopolitan Garden at Eisenstadt / Željezno / Srasta:


Gerhard Hajny

Anne Tscharmann

ARTSTAGE,  Florian Schmid & Andreas Roseneder: 1001 LAVENDER COSMOS opening for autumn 2011

            

& dedicate trees for that round´n´up : – I´ll set & plant them if you bring in the slips!

… oh gott ogott- wie mir das English ins Deitsch gebricht …

“…Im Allgemeinen Krankenhaus dachte ich gerne an die Natur und ihr Erwachen. Ich sagte zu niemandem Schellings Satz: “Die Natur schlägt im Menschen die Augen auf und bemerkt, dass sie da ist.” Ich hatte den Satz für mich gehütet wie ein Geheimnis, aber dann, lange bevor Rüdiger Safranski auch damit im Fernsehen auftrat, fand ich den Satz in der Neuen Zürcher Zeitung veröffentlicht. Obwohl ich ihn auswendig weiß, beeindruckt er mich zusätzlich, wenn ich ihn lese. Ist es die Natur, die in mir die Augen aufschlägt, und was bemerke ich dabei? Sicher bin ich es, der die Neue Zürcher Zeitung aufschlägt, im Café Klinik, um mithilfe einer Lektüre über die Runden zu kommen, die der Schmerz diktiert: erste Runde, zweite Runde – über wie viele Runden der Kampf gehen wird, weiß man am Anfang noch nicht…”

Franz Schuh, Café Klinik im standard, vorabdruck aus seinem neuen buch Der Krückenkaktus

1001 thanks to Florian & Hans!

the Cosmopolitan Garden of the Europahaus Eisenstadt, capital of Federal State Burgenland, Austria, is growing – carpenters line up wooden lark beds for plantation. I cleared last days the plant installation 1001 – LAVENDER COSMOS again from weeds between the lavender plants – nature changes colours of green, the cornflower enlighten with their blue the polyethylene patches – even these are changed by sun, the wax parts are fading from the bodies, some plastics begin to brittle & emit new colours in the summer sun

1001 – LAVENDER COSMOS

Es gibt Projekte im Leben eines Künstlers, die eigentlich keine solchen sind: diese bezeichnet er vorab so & kommt dann drauf, dass sie eigentlich nur die Spuren seiner eigenen Versäumnisse sind – er ist sozusagen selber auf der Bühne des Alltags mit den eigenen Schattenprojektionen hintennach gehinkt. – Ein Gedankenkosmos zur Pflanzinstallation von Andreas Roseneder & Artstage im Kosmopolitischen Garten des Europahauses Burgenland in Eisenstadt

 Urban Gardening, Urban Farming – ich kannte diese gärtnerischen Initiativen, aus denen sich bisweilen auch ansehnliche Kunstblüten außerhalb der offiziellen städtischen Kunsthallen entwickelt haben, nur aus Großstädten wie Berlin, Hamburg, Paris oder New York, entstanden aus dem Bedürfnis der Bewohner, Grün ins Grau der Mauerschluchten & Häusermeere zu setzen  – aber in Eisenstadt?, – der kleinen provinziellen in den großen Pannonischen Garten eingebetteten Burgenländischen Landeshauptstadt, gelegen an den Flanken der waldigen Leithaberge, von seit Jahrtausenden gepflegten Weingärten zum Wasser- & Wärmespeicher Neusiedler See hin umzogen,  viele Bewohner in Eigenheimen mit angrenzenden Kleingärten, verwöhnt mit Früchten daraus wie auch aus ihren  traditionellen „Krautgärten“ an der Peripherie?

Wäre hier nicht gefragt, den Ansatz von anderer Richtung zu nehmen, dem ruralen status quo Kunstblüten ins Weichbild der Stadt entgegenzusetzen, um der allgemeinen Saturiertheit ein paar kreative Dissonanzen einzufügen?  –  dies war mein erstes fragendes Überlegen, als ich vom Plan des Europahauses Burgenland erfuhr, ein ca. 2 Hektar großes Stück Brachland zwischen Fachhochschule, Studentenheim, dem Technologiezentrum & der Kunststoffverarbeitung Iso Sport als Kosmopolitischen Garten – Eine Einladung zur Weltbürgerschaft zur Gestaltung in Eigeninitiative zur Verfügung zu stellen. Für mich als „im & am Land“  lebender zeitgenössischer Künstler sind die letzten Jahre auch noch andere bislang unbeantwortete Fragen aufgetaucht:

Warum in “unserer” Region die ehrwürdige Provinz Pannonia, dieses römisch-politische Konstrukt, ein mehr als Jahrtausend altes Logo des römisch-kolonialen Machtwillens, dermaßen lebendig hochgehalten wird, & warum diese fragwürdig freiwillige Unterwerfung sogar mit historisch reminiszenten Architekturen & gar schauspielerisch unterstützten Wiederbelebungsversuchen der alten Legionshauptstadt  Carnuntum aufgeführt wird.  Warum die Inszenierung einer solchen Chimäre? Erfasst von dieser Verwunderung frage ich mich neuerdings zusätzlich, warum der cast zu diesem pannonischen Schauspiel nicht in harten Sesterzen, sondern in immer labiler werdenden Euros ausbezahlt wird. Für einen römischen Legionärsoffizier war die Entlohnung in die Pension durch ein latifundium in Pannonien gleich einer Abwertung seiner Leistungen für das Römische Reich. – wie reagierte ein heute abdankender hochrangiger Funktionär der Europäischen Union auf ein solches Angebot?

***

als politiker wuerd´ ich sagen, damit sei ein schulterschluss zwischen kunst, kultur & wirtschaft wie industrie gelungen.

als wissenschaftler wuerd´ ich auf die ambivalenten beziehungen zwischen oekonomie & oekologie hinweisen.

als kuenstler betonte ich wohl die aesthetischen synergien von kuenstlerischen wie auch kulturellen, industriellen & landwirtschaftlichen zeichensetzungen des menschen.

als maler sehe ich die vier industriellen stahltuerme im hintergrund als farbtuben, aus welchen die polyethylen-patches wie violette farbpatzen auf die landschaftpalette gequetscht & unterschiedlich mit weiß abgetoent wurden, um die farbe des lavendels zu treffen, der darunter gepflanzt wurde.

als gaertner & landschaftsarchitekt sehe ich mich bemueht, die farbpalette der kunststoffobjekte zu betonen, indem ich die weissen & violetten lavendelpflanzen dem kunstprodukt entgegensetze, soll heissen die violetten pflanzen unter die weissen objekte & die weissen pflanzen unter die violetten so in gleichmaessigem verlauf setze, dass nach zwei jahren die pflanzenreihen in der bluete aus einiger entfernung wie abgetoente pinselstriche des farbsuchenden malers erscheinen moegen.

als bauer erlebe ich ueber meine haende die pannonische erde, begreife, harke, kruemle & waessere sie, weiss bald ueber das terroir bescheid, das sich oft nach ein paar metern schon aendern kann & damit die pflanzen unterschiedlich gedeihen laesst, befreie die zarten lavendelkinder von wuchernder ackerwinde & querspriessender kratzdistel, lerne so jede einzelne pflanze kennen.

als poet sehe ich in dem wundersam wachsenden projekt eine hommage an die impressionistische en plein air malerei des neunzehnten jahrhunderts in der franzoesischen  Provence & erwarte jeden moment das erscheinen der maler Vincent Van Gogh & Paul Gauguin, um auf dem feld in vorauseilender expressionistischer manier einen kuenstlerischen streit vom zaune zu brechen, der ins zwanzigste jahrhundert fuehrt.

als zeitgenosse zu beginn des ein&zwanzigsten jahrhunderts habe ich vor ein paar monaten den initiatoren des Kosmopolitischen Gartens im Europahaus Burgenland ganz einfach hingesagt:

„ich werfe die schatten der vier tuerme dort hinten hin!“

                                                                                                  Andreas Roseneder über 1001 – LAVENDER COSMOS im Juni 2011

***

Man kann den Bewohnern einer traditionellen Grenzregion wohl nicht den Mangel an Selbstbewusstsein vorwerfen, wenn sie plötzlich in den Mittelpunkt der Interessen eines Machtapparates gerückt werden. Initiativen wie der Interkulturelle Garten Berlin Kreuzberg oder der Kosmopolitische Garten des Europahauses Burgenland  –  beides Regionen, die zwar von ihrer urbanen Infrastruktur her nicht vergleichbar sind, aber jüngst historisch mit ähnlichem Joch belegt wurden, zeigen, dass vor allem das menschliche Urbedürfnis, die Natur in städtischen Freiräumen als Gestaltungselement kreativ mitspielen zu lassen, ein nach wie vor evidentes ist.

Die Installation 1001 – LAVENDER COSMOS wird die Wechselwirkungen zwischen menschlichen Anstrengungen und den Kräften der Natur im Laufe der Jahreszeit & jeweiligen Witterung anzeigen. Bereits jetzt im Sommer 2011 wird das Polyethylen der Skulpturen durch Entweichen der Wachse durch Wettereinfluss leicht spröde, der Kunststoff wechselt die Farbe im Sonnenlicht, die Lavendelpflanzen erstarken im Wuchs, die Blüten mehren sich. Zur Annäherung der Wuchsform des Lavendel mit den künstlichen Formen über seinen Köpfen wird es erst in zwei oder drei Jahren kommen – wie werden sich die Polyethylene verhalten? – Jedenfalls wird der Geruch der Verarbeitung dieses Materials aus der benachbarten Fabrik sie heimisch fühlen lassen & der Lavendel bei umschlagendem Wind die Arbeiter mit einem der feinsten Düfte der Natur beliefern.

even the pumpkins start for their fruits in autumn

follow the project preceding: 1001- LAVENDER COSMOS third & last run

photographer Katja Ruge from Hamburg, Germany, shot a series of photos about the stunt paint performance distributed with oil colours on canvas at the motorcycle meet TRIUMPH TRIDAYS 2011 in Neukirchen/Newchurch, Salzburg by Austrian painter Andreas Roseneder, Scot Motorcycle Stunt World Champion Kevin Carmichael & German stunt rider Dirk Manderbach. – This was the last not jet finished picture of seven works for the Tridays Undercover Series Andreas Roseneder had created after painting the poster topic with brush & rimmed motorcycle tyres by hand – on a special mission for Tridays´ mastermind Uli Brée

on a rainy Friday last week the painting tyres met their by the artist several months just imagined machines & riders…

Andreas Roseneder  Tridays Undercover Cover, oil with brush & motorcycle tyres on canvas, 220 x 120 cm, 2010

first picture of the series Tridays Undercover Cover & sujet for the Tridays 2011 poster

painter Kevin Carmichael – his favourite film:  Gladiator

Dirk Manderbach, Markus Linder, Andreas Roseneder

Andreas Roseneder, Kevin Carmichael & Dirk Manderbach 

Rainy Tridays´ Traces  oil with brush & motorcycle tyres on canvas, 220 x120 cm, 2011

Andreas Roseneder  Tyre Wire  oil with brush & motorcycle tyre on canvas

220 x 120 cm, 2011   (click to enlarge)

last picture of the series Tridays Undercover Cover

© performance photos: Katja Ruge  (view here her last  photo sessions)

more photos about the stuntmen´s real work: Tridays stunt overcross paint I

author & actor as stagemanager:

Uli Brée, mastermind of the motorcycle meet Tridays introduces the team of construction & presents the Triumph-bike built after his ideas & conceptions called “Tridays-Eleven” – click here the especially installed website for more information.

specialist for travelling gear Jochen Schmitz-Linkweiler starts the new engine

Sabine Linder, Moni Brée run the merchandise cloak room, Chandiru Mawa as customer

tridesign presented by creator goldsmith Robert Deutschmann himself

some Tridays 2011 snap shots:

real British weather: it´s raining all the time, even the children of school in Newchurch have painted an umbrella on the wall

Elsa Steiner, 86, native from Neukirchen /Newchurch with native card board guardsman

Markus Linder

Markus Linder, cabaret artiste & musician as moderator of the various shows

who´s that guy?…

…that´s Mandi Brée…

…father Uli Brée takes mother-in-law out for a ride

after four days hustle & hustle the guardsmen are really tired!

at the local reception Neukirchen / Newchurch, the scene of the motorbike meet Triumph Tridays 2011: “my” undercover cover as oversized poster & I asked myself: would Scot stuntman Kevin Carmichael  paint after my command with his bike a prepared canvas?

my foresight: “Gilbert meets George” & “George meets Gilbert” at the Hoferhaus in Newchurch – a part of the exhibition

 in reality I met the second day Kevin & Dirk:

motorbike stunt world champion Kevin Carmichael persuaded companion German stuntman Dirk Manderbach to join in the paint stunt performance. here both after the action – they had obviously fun – in spite of rain, what made with water the slippery  oil colour performance not easier

& finally both set by hand their autograph on the canvas baptized “Rainy Tridays´ Traces”

The Royal Borough of Newchurch has a Kevin Carmichael Road

Kevin Carmichael –“King of Newchurch” & ” Master of Clouds” in action

cabaret artiste as moderator: Markus Linder holds his nose, the others stop their ears

a guardsman-beefeater-wheelie – with black plastic owl in background

Kevin does the splits in drivin´…

…stops…

…& examines how best to go on drawing his traces…

with these profiles:

Dirk shows a stunt together – a fabulous waltz with Wiebke Landwehr

see more photos by Katja Ruge about the stunt paint performance here


Andreas Roseneder  best vision oil painting &  oil print on canvas 2010/11

an especially for the Triumph Tridays 2011 painted art work – last months my personal guide & “key picture” in painting for the series:  Tridays XXL Undercover – you may see these art works 23rd to 26th of june 2011 at Hoferhaus at Neukirchen/Newchurch, Salzburg, Austria.

more about the motorbike meet next week HERE – & possibly see you there!

Andreas Roseneder   prime test   oil  on canvas  2010/11


Andreas Roseneder  Tyre Wire Biker  oil on canvas  220 x 120 cm 2011

(click to enlarge)

 

Andreas Roseneder  Tridays Tyre Wire I  oil prints & strokes on paper 2011

Andreas Roseneder Tridays Tyre Wire II  oil prints & strokes on paper 2011


Andreas Roseneder Tridays Tyre Wire III  oil prints & strokes on paper 2011

this guy here seems to leap with his bike through his own stunt tyre traces breaking up the stripes of good old  Union Jack, right towards Newchurch in Salzburg, good old Austria, where the scene of the ambitious motorbike meet TRIUMPH TRIDAYS next week goes on stage – & me myself will take part with my imaginary art bike – wheel & brush on canvas & paper.

Andreas Roseneder  The Triumph Tridays´ 2011 Undercover Wheely  oil on canvas

220 x 120 cm  201 (click to enlarge)