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Category Archives: music

the special stamp “200th Anniversary of the Birth of Franz Liszt”  (first day of issue 29.01.2011, artwork:  Silvia Moucka) ennobles with first-day-of-issue-postmark a special postcard edited by Austrian philatelists (initiated by Dr. Herbert Simon) – showing my watercoloured hommage to Henri Lehmann´s portrait of Franz Liszt painted in 1839

“This power to subjugate, to uplift, to carry & let fall an audience, is a power that is not be encountered to such a high degree in any other artist with the exeption of Paganini. However, what is most difficult is to speak about this art itself. It is no longer the playing of the piano in this or that manner, but rather the expression of an audacious character altogether whose fate it is to dominate, to prevail, instead of being the perilous tool of the peaceful in art” – Robert Schuman marveling about Franz Liszt

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Manu Papez-Malkovsky & Axl Litschke in front of the pink raised hide – distinctive sign of the Werkstatt Murberg near Graz, Austria

artists Andreas Roseneder, Manu Papez-Malkovsky & Axl Litschke preparing last friday a paint-performance within the scope of the Austrian artclub Werkstatt Murberg´s presentation of the year-2011- program

video: paintperformance

more photos & information about in German: Murberger MalWerkstatt

Am 11. Februar 2011 lud der Kunstverein Werkstatt Murberg zur Präsentation des kommenden Kurs- u. Veranstaltungsprogramms. Der Bogen spannt sich 2011 von einer anspruchsvollen Bildungsreihe im Bereich Malerei, über verschiedene Keramikkurse, einem Kurzfilmprojekt, einem Fotografieworkshop, bis hin zu zahlreichen und ausgesuchten Konzertveranstaltungen. Ebenso steht eine Kunstwanderung um Enzelsdorf und einer Serie von Kabarettabenden auf der Agenda. Beginn: 17:00 Uhr Dauer offizieller Teil: ca. 60 min. • Programmpräsentation 2011 der Werkstatt Murberg • Vorstellung der Murberger MalWerkstatt 2011 • Malperformance Axl Litschke, Manuela Papez-Malkovsky und Andreas Roseneder, Percussionsbegleitung Sabine Feichtinger • Vernissage Branko Lenart (Fotografie) Im Anschluss wurde unter angenehmer musikalischer Untermalung durch Steff Kotter (Piano) Gelegenheit für gedanklichen Austausch gegeben, sowie die Leute kennen zu lernen, die hinter diesem Projekt stehen. Eingeladen waren Vertreter aus Regionalpolitik, Landespolitik, Wirtschaft, sowie Kursleiter, Künstler und Kunstinteressierte. Folgend sind Fotos von Bernd Labugger von der Malperformance dieses Abends zu sehen:

Manu Papez-Malkovsky

Andreas Roseneder

Axl Litschke

an excerpt of the destroyed painting, chosen by Manu Papez-Malkovsky for drying & carry with as souvenir

Andreas Roseneder  UnderCover – neon fish reloaded for AJ Weigoni
digital graphic 2011

“Die Wirklichkeit eines gespeicherten Bildes ist seine fast universelle Einsetzbarkeit; die Tatsache, dass es uns einfach zur Verfügung steht und ungeachtet seiner einstigen Bedeutung immer wieder neu erscheinen kann. Lassen sich Original und Wirklichkeit in der Welt der Medien eigentlich noch unterscheiden oder ist die Authentizität des Produzenten die Wirklichkeit? … Kreativität entsteht durch das Wechselspiel von Imitation und Erneuerung; Regeln sind dazu da, dass man sich von ihnen läßt, und unsere Sprache bleibt dadurch lebendig, daß wir sie im Umgang mit ihr immer wieder verändern. Es sind diese Wechselwirkungen zwischen Gegebenem und Neuem, zwischen Wiederholung und Veränderung, die das Denken prägen. Man muß eine Kulturdebatte über Medien und Medienentwicklung führen, da bieten sich Literatur, Bildende Kunst oder auch alles, was multimedial stattfindet, natürlich an, weil sich die Künstler, auch über die spezifischen Fachgrenzen hinaus, gerade in den letzten zehn Jahren mit gesellschaftlichen Fragestellungen befaßt haben.”             A.J. Weigoni

Andreas Roseneder  UnderCover – neon fish digital graphic 1999/2000

“Das kleine Format ist bei bildenden Künstlern nicht sehr beliebt  in einer Welt, in der Aussagen nur noch auf Plakatwänden auffallen, so scheint es.
Wenn die Geschichte der Medien die Geschichte einer Konkurrenz ist, begann sie mit einem Vorsprung. Die Dichter hatten die Montage entdeckt, als die ersten Fotografen noch Stunden brauchten, um ein einzelnes Bild zu entwickeln.
Es war, als hätte die Literatur den Film erahnt und als er kam, genossen sie gemeinsam den Rausch der sich überstürzenden Eindrücke. Das Drehbuch wurde erfunden, später der Rundfunk mit dem Hörspiel begrüsst. Als das Fernsehen sich breit machte, fand es die Schriftsteller schon in skeptischer Distanz. Multimediales Spiel mit Video, Performances und Installationen dachten Maler und Musiker sich aus, deren Zaungäste manchmal auch Dichter waren.
Gerade mit den neuen Medien läßt sich auf alte Techniken zurückblicken, so jedenfalls Weigonis Erfahrung bei Projekten der letzten Jahre. Bei seinem HörBuch ”Gedichte” verläßt er sich auf den ältesten Special–Effekt, den die Menschheit besitzt: Die Stimme!
Neben einem „normalen Cover“ hat ein Hör–Buch als Künstler–Buch herausgegeben, will sagen: befreundete Künstler gebeten, eine limitierte Auflage als Künstler–Buch zu gestalten.
Das CD–Format ist 120 x 120 mm ein, kleines Format, das einen Versuch wert ist.”

zitiert aus dem Bilder-Raum, mehr zu sehen & lesen: Bilder-Raum/UnderCover

Das Labor im “Rheintor” – Linz am Rhein Anno Domini 2011:  Nach dem erfolgreichen Auftakt der Reihe mit dem “Heimspiel” von Klaus Krumscheid und einer Lesung von Andreas Noga steht am 19. Februar ab 17.00 Uhr die nächste Veranstaltung ins Haus, bzw. das Rheintor. Keine Einsicht ohne “R(h)einsicht” lautet der Titel der Veranstaltung der Artistin Charlotte Kons und dem Essayisten Joachim Paul.

aktuelle informationen: Edition Das Labor +++ Werkstattgalerie DER BOGEN

Haimo Hieronymus A.J. Weigoni  UnderCover

detail/working process – an attempt to create a watercolour-painted synaesthetic portrait of the nowadays as Austrian claimed composer Franz / Ferencz  Liszt by fusing his physiognomy & hands. (Hungarian heart, but not tongue: Although he became an ardent Hungarian nationalist, Liszt grew up speaking German and was unable to speak much Hungarian. Liszt adopted French as his eventual language of preference.)

Andreas Roseneder Franz Liszt´FingerHandSpiel watercolour on Ecus Sistina  2011


video by Daniel Eselböck

painting performance Andreas Roseneder / photos by Alexandra Preinsberger

Ernst Molden & Willi Resetarits the 23rd of october 2010 on stage at Stand Up Club, Fischamend, Austria

Ernst Molden – numma zum waana – video

is a dod da mau
(M + T: Ernst Molden)

is a dod da mau is a dod da mau
is a dod da mau is a scho gschduam
is a dod da mau is a dod da mau
is a dod da mau oda schdiabd a easchd muagn 

en berger en blaha en sedladschek
aan wiads heit no dawischn
zwischn krizznduaf und da kuchelau
weaman ausn wossa fischn

is a dod da mau …

waun da aana vo schuid darzöd
sog eam du kennsd nur schuldn
und waun eam des ned in sein schedl ged
na daun muass a se no geduldn

is a dod da mau …

a haufn rozzn rennd en easchdn beziak
zeen zwöfdosnd oda mea
vü z vü rozzn fi a so an klaan beziak
und ma frogd se wo kummans hea

is a dod da mau …


Willi Resetarits

die presse

10 days sliped by since this moments (photos by artstage & Traute Macom, video here) I was creeping over the paper – & you can´t imagine how I enjoyed this one moment the three men below celebrated their last handles to complete the running exhibition AQUA – simply watercolours? – Thank you guys!

Wallys Rückkehr

Egon Schiele   “Bildnis Wally” – Bildnis Valerie Neuziel Öl auf Leinwand, 1912 (foto © Leopold Museum Wien)

Egon Schieles Totenmaske, 1918 von Gustinus Ambrosi abgenommen

Der Maler Egon Schiele lebte 1912 im böhmischen Krumau, als er Lebensgefährtin und Modell Valerie Neuziel in Öltechnik portraitierte. Das Gemälde wurde 1998 aus der Schau „Egon Schiele: The Leopold Collection, Vienna“ im New Yorker Museum of Modern Arts als so genannte „Raubkunst“ beschlagnahmt. Im September 2010 soll dieses „Bildnis Wally“ der Privatstiftung Leopold Museum über einen Vergleich mit der Erbengemeinschaft nach Lea Bondi-Jaray gegen eine Zahlung von 19 Millionen US-Dollar in die Wiener Sammlung zurückgestellt werden.

Leopold Museum MuseumsQuartier Wien

Besitzanspruch, Verkauf, Restitution oder Wechsel von Kunstwerken sind zumeist mit emotionalen Begleiterscheinungen verbunden und im Falle von Werken  österreichischer Maler wie Gustav Klimt oder Egon Schiele auch mit den Darstellungen schöner Frauen: Klimts „Goldene Adele“ übersiedelte 2006 als „Mona Lisa von Manhattan“ (Zitat des Käufers Ronald S. Lauder) nach New York, im August ist es für Schieles „Bildnis Wally“ soweit, aus der zwölfjährigen „Inhaftierung“ nach einer Ausstellung in New York den Weg heim nach Wien anzutreten, um in einer Sonderschau des Leopold Museums gezeigt zu werden.

Der Augenarzt & das Aquarell

Der Wiener Augenarzt und Kunstsammler Rudolf Leopold sah dieses Gemälde  zusammen mit Egon Schieles „Selbstporträt mit Lampionfrüchten“ und dem Werk „Kardinal und Nonne“ in einer Art Triptychon immer gemeinsam verbunden: Rudolf Leopold darf die Wiedervereinigung der drei Bilder in „seinem“ Museum nicht mehr erleben – auch nicht die Eröffnung der für September geplanten Eröffnung einer Ausstellung von Werken Picassos, Giacomettis und Cézannes der Foundation Beyeler in seinen Räumen – er ist dem Schweizer Galeristen Ernst Beyeler, der bereits im Februar dieses Jahres verstarb, nachgefolgt.

gefeiertes Aquarell in der Aula des Museums

Für mich als aktiven bildenden Künstler dauerte es fast ein Jahrzehnt, ins Leopold Museum zu gehen, die Zeitgenossen in den im MQ benachbarten Galerien hatten eher mein Interesse geweckt. Für Rudolf Leopold hatte es über 5 Jahrzehnte gedauert, eine Kunstsammlung zusammenzutragen und in einem eigenen Museum zu positionieren. Über einen Aquarellwettbewerb zur Ausstellung Verborgene Schätze der österreichischen Aquarellmalerei wurde eines meiner Bilder zu einer diese begleitenden Schau Die Meister von Morgen aufgenommen. – so hing mein Aquarell „eselsweg“ in Gemeinschaft mit den Meistern Schiele, Klimt & Kokoschka!

Der Tod, blauer Fluss & blaues Haus

Nachdem ich erfahren hatte, dass Rudolf Leopold selbst die Auswahl der Bilder für die Ausstellung getätigt hätte, fand ich es angebracht, den Sammler selbst über seine Leidenschaft, die Triebfedern und Ziele dazu zu befragen: mir war ja „der Leopold“ nur ganz unverbindlich über mediale Schlagworte wie Schiele, Wally, klassischer Expressionismus, Restitution oder eben Sammlerleidenschaft nahe. Ein ausständiges Engagement für die zeitgenössische Österreichische Aquarellmalerei war schon längst fällig – obwohl in diesem Land das Genre durch viele MalerInnen stark vertretenen ist, ist es in aktuellen Ausstellungskalendern eher spärlich vertreten. Leider kam es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu einem Gespräch mit dem Sammler zwecks näherer Erörterung.

Ich machte mich also auf zu einem spontan unbegleiteten Rundgang durch den hellen lichtdurchfluteten vierstöckigen Bau der Architekten Ortner & Ortner im Wiener Museumsquartier.  Man kommt nicht vorbei an Zugpferd Egon Schiele. Dem Tullner Wunderkind ist das Herz des Reigens an Bildern gegönnt, gleich nach dem Betreten des Museums über die Aula geleitet falle ich in die Bilderwelt seiner Meisterwerke: Tote Stadt III – Stadt am blauen Fluss, ein Bild, das dem Wanderschicksal Wallys knapp entgangen ist. – Schaurig fesselnd.

Egon Schiele: Tote Stadt III, Öl auf Leinwand 1917

Minutenlang suchte ich einen Ausweg aus dem ergreifenden Bann dieses kleinen Bildes, bis mir die Visualisierung von Malewitsch´ Schwarzem Quadrat auf weißem Grund, – jenes drei Jahre später entstandene kleine monochrom schwarze Bild des russischen Konstruktivisten & Suprematisten* mit seiner Abstraktion half, daraus auszusteigen:

“Das Schwarze Quadrat” von Malewitsch in der Kunsthalle Baden-Baden

Die Malerei lebt auch über jene Bildern weiter, die ihre eigene Auslöschung thematisieren. Das 1935 entstandene Aquarell Das Blaue Haus in St. Margarethen von Josef Dobrowsky in der Aquarellausstellung holt mich wieder zurück auf die heimatliche Erde.

Josef Dobrowsky   Das Blaue Haus in St. Margarethen, Guache & Deckweiß auf Papier, 1935

– Was mich zu den Fragenstellungen bringt: Wo ist ein Kunstwerk beheimatet? – Wo ist es besser aufgehoben? – In einem Museum?, in einer Privatsammlung?, im Banksafe eines Spekulanten? – Oder bei einem Kunst-Liebhaber?

* Suprematismus: Es handelt sich dabei um die erste konsequent ungegenständliche oder abstrakte Kunstrichtung, da eine von Gegenstandsbezügen befreite Kunst die Reduktion auf einfachste geometrische Formen in den Dienst der Veranschaulichung ‘höchster’ menschlicher Erkenntnisprinzipien bringen soll.

René Desor für PANNOrama

youTube: Leopold Museum: Welcome back, Wally!

Leopold Museum

MQ – MuseumsQartier Wien

Museumsplatz 1

1070 Wien

Täglich außer Dienstag: 10.00–18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00–21.00 Uhr
Dienstag geschlossen

laufende & nächste Ausstellungen:

 Otto Muehl
Sammlung Leopold
Von 11.06.'10 - 04.10.'10


otto Muehl - ohne Titel - Friedrichshof

Jugendstil und Secession
Joseph Maria Olbrich
Von 18.06.'10 - 27.09.'10

Cézanne - Picasso - Giacometti
Fondation Beyeler zu Gast in Wien
Von 17.09.'10 - 17.01.'11
Sammlung Vienna Insurance Group Wiener Städtische
Österreichische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
Von 21.10.'10 - 24.01.'11
Egon Schiele:
seine Kunst – sein Leben – seine Zeit
Von 22.09.'11 - 09.01.'12

what an engaged painter could see through the lens of his Leica this afternoon at the Volksgarten, Vienna:

a flashback into Erich´s Chaos for me – & for other “elder” children in heart too, I think

after all: it was Lena´s birthday party, actor Erich Schleyer (he recently celebrated his 70th!) congratulates her for the 10th

perfect body control in the face of stony circumstances: acrobat Felix Kriegleder, standhand.de

painter´s  workingplace between BBQ station & tables

Andreas Roseneder  Maya watercolours on paper, 65 x 50 cm

some hours before I had visited the new opened exhibition of Austrian actionist & painter OTTO MUEHL at the Leopold Museum, Museumsquarter Vienna:

saw that & read the accompagning sentences on a wall:

“der künstler läuft gefahr, von seiner eigenen kunst aufgefressen zu werden. die himmelfahrt wird zum höllensturz. wer kunst als lebensersatz missbraucht, endet im irrenhaus oder im selbstmord.”

“the artist runs the risk of being devoured by his own art. the artist´s ascension becomes a descent into hell. he who misuses art as a proxy life ends up in the insane asylum or in suicide.”

(Otto Muehl,  Kunst-Leben-Sexualität / art-life-sexuality, 2002)

Evelina Arapidi, chromaticsequence, this night with  ALLOU FUN DARK – stories of a dark night at aera, Vienna

ephemeris II (see ephemeris I  here), same day in the evening: Sabine Gschwind´s watercolour painting  with a more than curious visitor at the exhibition “Tomorrow´s masters” in conjunction with the exhibition “Hidden Treasures of Austrian Watercolour Painting” at the Leopold Museum, MQ Vienna