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Category Archives: Andreas Roseneder

gezeitenauge

BildANDREAS ROSENEDER:  SHORT CUT FERRIES watercolour AquaBrique on Arches paper 86 x 113 cm

*

heute ist vergangen

wie auch wir

die gebrechlichsten

unter der sonne am ball

*

gestern ist gekommen

wie auch ich

der unglaublichste

vom monde der kugel

*

morgen ist geboren

wie auch ihr

die tapfersten

der wueste im kreise

*

gehab´dich wohl

deiner weislichen zeit

*

bild-symbiose von Andreas Roseneder aus seinem aquarell: “Kefalonian Blue”, 2012 von Zakyntos aus gesehen, aquabrique auf papier & Traute Macoms bild: “Rising Zakynthos”, 2012 von Kefalonia aus gesehen, aquarell auf papier

ANDREAS ROSENEDER        *        TRAUTE MACOM  

SPLASH & WAVE

EINLADUNG / INVITATION

Samstag, 8. September 2012 ab 15 Uhr

ort / location / lieu:  STOTZING, Feldgasse 1

des meeres und der künste wellen – reflexionen aus den zeiten der Sommerakademie Griechenland 2012 auf der Ionischen insel Zakynthos

waves of the sea and waves of arts – reflections from the time of the Summer Academy 2012 on the Ionian island of Zakynthos, Greece

vagues de mer et vagues d’arts – réflexions du temps de l’Académie d’été ‘Sommerakademie’ 2012 sur l’île ionienne de Zakynthos en Grèce

mit live- performance im WIENER-ZANTE-BECKEN um 17 Uhr:

with live performance in the VIENNA-ZANTE-BASIN at 1700 hrs:

performances en direct du VIENNE-ZANTE BASSIN à  1700 heures:

ANDREAS ROSENEDER MALT / PAINTS / PEINT

TRAUTE MACOM ZEICHNET / DRAWS / DESSINE

www.andreasroseneder.com       *       www.traute-macom.eu

an outstanding walk through summer stage 1001 – LAVENDER COSMOS

Cosmopolitan Garden Europahaus Burgenland

nature´s colours correspond now with art patches

 this July in Vasilikos on Greek Ionian island Zakynthos at SOAK Summer Academy again. the morning before I started to hold courses in acrylic painting I went in down to seaside to try painting the colours of the sky & sea in watercolour technique – concentrating on the movements of the waves in moving the brush to bring their short timed beauty on paper

 a really rapid venture with sudden changing movements of breaking waves  & colour splashes before eyes:

looks like scene setting for a robinsonade: my  studio in the seaside shrubland macchia

Andreas Roseneder Kefalonian Blue  Aquarell AquaBrique on paper

42 x 56 cm, Vasilikos/Zakysntho 2012

Andreas Roseneder Into the Wave  Aquarell AquaBrique on paper

42 x 56 cm, Vasilikos/Zakysntho 2012

Andreas Roseneder Sound of Endlessness  Aquarell AquaBrique on Ecus Sistina

50 x 70 cm, Vasilikos/Zakysntho 2012

Andreas Roseneder Daybreak Horizon Wave  Aquarell AquaBrique on Ecus Sistina

50 x 70 cm, Vasilikos/Zakysntho 2012

Andreas Roseneder Seaside Horizon Break  Aquarell AquaBrique on Ecus Sistina

50 x 70 cm, Vasilikos/Zakysntho 2012

Andreas Roseneder Kefalonian Cloud Wave  Aquarell AquaBrique on Ecus Sistina

50 x 70 cm, Vasilikos/Zakysntho 2012

Andreas Roseneder Met Ya – The Initial Wave  Aquarell AquaBrique on Ecus Sistina

50 x 70 cm, Vasilikos/Zakysntho 2012

Willy Puchner mit Kommilitonin Elke Mischling, Mitte der 70er Jahre in Selbstinszenierung für eine fotografische Übung an der “Graphischen” in Wien

Heute im aktuellen „Selbstportrait“ zeigt sich der Österreichische Künstler, Fotograf, Zeichner und Autor Willy Puchner ganz anders – mit Linse vor Augen, im Spiegel eines der Scheiben eines Reisevehikels, von Gesichtern umgeben: In Addis Abeba fotografierte er Oktober und November letzten Jahres eine ganze Serie von Menschenbildnissen,  Individuen eines Volkes, die sich über eine Reihe von 250 Portraitphotos zu Gesichtslandschaften Äthiopiens formieren. Keine sogenannten Sehenswürdigkeiten bildet er ab, “denn die Kultur des Alltags ist ein anderer Zugang zur Kultur überhaupt, ich brauch nicht die sogenannte Hochkultur”.

„Es läuft sich nicht gut in den Straßen von Addis Abeba. Die Mischung aus Höhenluft, Feinstaub und Abgasen raubt dem Spaziergänger, zumal dem Fremden, den Atem. Und doch flaniere ich leidenschaftlich gern durch die Stadt…“

„Indem man noch die nebensächlichsten Orte und Augenblicke festhält, verwandelt man sie in Monumente der Muße: Das Foto soll und wird auf ewig bezeugen, dass man Muße gehabt hat – und überdies die Muße, sie ins Bild zu bannen. Muße in Afrika. Muße auf dem Eiffelturm. Muße an finnischen Seen.“

Das Reisen, die Reise an sich war und ist ein zentrales Thema Willy Puchners künstlerischer Arbeit, auch wenn er heute seine Reisen vermehrt virtuell zuhause auf dem Papier unternimmt. “Wo immer ich hinfahre, trage ich eine g­­eräumige Bühne in mir. In dieser bin ich aufgewachsen, immer wieder verreist, manchmal auch verloren. Manchmal nenne ich diese Bühne meine kleine Welt, sie ist voll faszinierender Farben, Schattierungen und Kolorierungen, enthält Texte, Filme und jede Art von Bildern. Zu Hause versuche ich die Dinge zu ordnen, ich mache mir eine Notiz, entwerfe ein Bild, versetze mich noch einmal in die Reise, beginne zu phantasieren. In meiner Erinnerung sind es weniger die Gerüche oder Geräusche, die ich einem Ort zuordne, es sind die Bilder, und es ist die Sprache.” , schreibt Willy Puchner im Vorwort seines neuesten Buches “Die Welt der Farben”, ursprünglich Einzelblätter als Periodikum “Farbenlehre” in der FAZ abgedruckt und jetzt zusammengefasst als Buch im Residenz Verlag erschienen. Erst vor kurzem bekam er dafür den “Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2012” überreicht.

Wer kennt sie, diese Sprachen: Edo, Komi, Sango, Aseri, Kiribati? Willy Puchner coloriert oft unbekannte Sprachen auf der Palette und erweitert damit sein himmlisches Firmament assoziativ mit narrativer Kunst. Auf diesem Blatt setzt er  auch elektronische Bildbearbeitung ein, der große Vogelschatten besteht aus 2200 Einzelvögel. Zuallererst suche er die Schönheit zeichnerisch im Detail, der Computer biete ihm dann die einzigartige Plattform auf dreißig, vierzig oder gar fünfzig Ebenen diese Schönheiten neu zu formieren. – “Bilder um Milimeter zu verschieben, das ist nicht möglich, wenn ich zeichne.”  Er ist ein akribischer Arbeiter, der andrerseits doch alles gern nach wie vor händisch herstellt. Erst vor kurzem hielt ich ein kleines seidenes Kuvert, das er einem gemeinsamen Freund geschickt hatte, in den Händen: sorgfältig genäht, mit einem Knopf  & einer kleinen Lasche als Verschluß versehen, alleine schon liebevolle Botschaft, ohne den Inhalt gesehen zu haben.

Seine Farbenpalette hat der leidenschaftlich Reisende in seinem Buch auch an Städten verankert: Wien, Frankfurt, Venedig, Paris, Lissabon… – nach einem Hamburgbesuch sah ich zuhause seine  Hamburgseite in der FAZ abgedruckt, das sprichwörtliche “illustrierte Fernweh” packte und versetzte mich augenblicklich zurück in die Atmosphäre der Hafenstadt. Mit seinem letzten Blatt ist Willy Puchner bereits mit Sternen wie Antares, Kapella, Deneb und Morzin im Farbkasten des Universums angelangt. “Beim Illustrierten Fernweh war es noch die Reise an sich, jetzt sitze ich vor Ort und zeichne. Ich bin, so gesehen, bei dieser Arbeit schon zu Hause angekommen.” (Puchner im Interview mit Silke Rabus)

Willy Puchner schreibt und zeichnet nicht nur für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, unter anderem auch seit 1989 für die Wiener Zeitung, in der er sonntäglich in der Beilage extra einen Künstler dem Leser vorstellt – wohl auch mit ein Anlaß, ihm 2011 den Award Kunstmediator  der Österreichischen Interessensgemeinschaft Galerien für zeitgenössische Kunst zu verleihen.

Joe & Sally, die beiden Pinguine, mit denen Willy Puchner über den ganzen Erdball reiste, um das Paar vor den vom Massentourismus zu Tode geknipsten Sehenswürdigkeiten dieser Welt zu fotografieren, die Protagonisten des Projekts “Die Sehnsucht der Pinguine”, mit dem er international bekannt wurde – hier auf einer Briefmarke aus der Hand des Zeichners portraitiert. 2004 erschien darüber ein Bildband mit 166 Fotos im Münchner Verlag Frederking & Thaler – jetzt hat er die beiden Polyester-Pinguine „in Pension geschickt“: „Im Grunde genommen haben mich damals Joe und Sally um die Welt gebracht und nicht ich habe sie um die Welt getragen. Heute mache ich eine ganz andere Art von Reise, als wenn ich am Bahnhof sitze. Wenn ich zum Beispiel am Anfang und am Ende des Monats sehe, was sich alles im Garten oder rund um das Haus verändert hat, empfinde ich das als eine unglaubliche Reise. Ich bewege mich dabei aber nicht.“

Neu erscheint demnächst ein Bilderbuch im Berliner Verlag Bloomsbury:

Ist dies das Ende der Reise oder erst ihr Anfang?

Ich habe so
insgeheime Geheimnisse,
die ich mir oft abends ausdenke.

Da liege ich im Bett
und überlege:
Wer bin ich eigentlich?

Wer bin…

René Desor fuer die editionDasLabor, Muehlheim an der Ruhr  –

Zeremonienmeister des Augenblicks

 kulturnotizen –  grenzüberschreitende artIQlationen

Adolf Tuma  Was ist? / What is?  acrylic on canvas, 40 x 40 cm,  2010

sometimes the title of a similar image names a whole exhibition – but “what is?” a simple title for the image? & why are most contemporary paintings signed “without title”? – are we afraid to spell out what we see, to baptise our vision? or do we just want to keep the suspense of our own free & instinctive signs unsealed?

WAS IST? – WOS ISST?

zur Ausstellung ANDREAS ROSENEDER & ADOLF TUMA mit kulinarischer Präsentation von BERNIE RIEDER zum Opening am 5. April 2012, 19.00 Uhr im Cafe EBINGER, Eisenstadt Ausstellungsdauer bis 30. April

 Künstler und Koch – beide müssen sich Lorbeeren oder Hauben schwer erarbeiten, um bestehen zu können: die Konkurrenz ist groß und mit der rasanten Verbreitung ihrer Arbeit durch die Medien wird ihr Werk immer schneller zum „dejá vu et dejá mangé“. Gustav Ebinger hat nach der Karriere auf der Medienleiter das Handtuch geschmissen, es mit dem Serviertuch getauscht und das alte „Schloßcafe“, das schon sein Urgroßvater zu Beginn des letzten Jahrhunderts führte, zum „Ebinger“ gemodelt. Mit Bernie Rieder hat er für die Küche – „gute Küche hat schon immer ein gutes Kaffeehaus ausgemacht“ – einen  Koch gefunden, der bereits mit 21 Jahren zum jüngsten Haubenkoch Österreichs gekürt wurde. In diesen wilden Jahren malte Rieder sogar nebenbei und kreirte mit dem Maler und leidenschaftlichen Koch Andreas Roseneder ein sechsgängiges Menü in der Küche für dessen Vernissagengäste –  und so nebenbei wurden die Wände bemalt… Parallelen ergaben sich auch danach, Andreas Roseneder gründete mit dem Bildhauer Rudolf Pinter „Der Turm“ im Flugsicherungsturm am Flugplatz Trausdorf zur Realisierung künstlerischer Aktivitäten, Bernie Rieder führte das Restaurant „Das Turm“ im obersten Geschoß eines der Twintowers in Wien / Favoriten zu einem Treffpunkt der Gourmets. Ein solcher Liebhaber feinen Essens wie Koch ist auch der Künstler Adolf Tuma.  Er hat seine Lehre als Lithograf in der Briefmarkenabteilung der Österreichischen Staatsdruckerei gemacht und arbeitet noch heute dort im Wertzeichenatelier. Seine Auftraggeber waren aber auch schon die Post Liechtensteins, Luxemburgs, Kuwaits und San Marinos, der Tierpark Schönbrunn & der Nationalpark Donauauen bis hin zur Österreichischen Nationalbank. – Seine Hände haben die Portraits von Rosa Mayreder und Karl Landsteiner der letzten Fünfhunderter- und Tausender-Schillingscheine gezeichnet. Und bisher sind über 100 Briefmarken mit Adolf Tumas Ideen bestückt. „Da stecken viele Arbeitsstunden in so einer Marke drin.” Erst kürzlich erhielt er zum zweiten Mal die „Yehudi Menuhin Trophy“ für die schönste Musikbriefmarke der Welt. Kennengelernt haben sich die Künstler Adolf „Hugo“ Tuma und Andreas Roseneder vor Jahren auf der Insel Zakynthos, wo Roseneder an der Sommerakademie Griechenland Acrylmalkurse leitet. Trotz unterschiedlicher künstlerischer Ambitionen und deren verschiedener technischer Umsetzung  entstand eine Freundschaft, die sie noch heute verbindet.

What’s up – What’s going on? What’s on the menu?

In good German WAS IST? – WOS ISST?

Exhibition ANDREAS ROSENEDER & ADOLF TUMA

with culinary presentation by BERNIE RIEDER at the

Opening on 5. April 2012, 19.00 hrs at Cafe EBINGER, Eisenstadt

Duration of exhibition until 30. July

 Artist and cook – both have to work hard for laurels or hoods, in order to exist: the competition is tough and with the rapid dissemination of their work through the media, their work mutates much more quickly to a “déjà vu et déjà mangé.” After a media career, Gustav Ebinger has thrown in the legendary towel, replaced it with a waiter cloth and was able to remodel the old “Schloßcafe”, which his great-grandfather already led at the beginning of last century, into the “Ebinger”. With Bernie Rieder he has for the kitchen – “good cooking has always made out a good café” – found a cook, who was already crowned at age 21 to become the youngest chef in Austria. In those wild years Rieder even painted casually and created together with the painter and passionate chef Andreas Roseneder a six-course meal in the kitchen for his vernissage guests – and besides the walls got painted. … more parallels followed, Andreas Roseneder founded together with the sculptor Rudolf Pinter “Der Turm” (tower) in the air traffic control tower at Trausdorf airport for the realization of artistic activities, Bernie Rieder led “Das Turm”-restaurant on the top floor of one of the Twin Towers in Vienna / Favoriten to a meeting place for gourmets. Such a lover of fine food just as well as cooking, is also the artist Adolf Tuma. He did his apprenticeship as a lithographer in the stamps department of the Austrian State Printshop and still works there in the stamps studio. His clients even included the postal administration of Liechtenstein, Luxembourg, Kuwait, San Marino, the Schönbrunn Zoo and the National Park Donau Auen as well as the Austrian National Bank. His hands have portrayed Rosa Mayreder and Karl Landsteiner on the last five-hundred- and thousand-schilling notes. And so far, more than 100 stamps show Adolf Tuma’s ideas. “So many working hours flow into such a stamp.” Just recently he was awarded for the second time the “Yehudi Menuhin Trophy” for best musical stamp in the world. The artists Adolf “Hugo” Tuma and Andreas Roseneder met years ago on the island of Zakynthos, where Roseneder heads at the Sommerakademie Griechenland, acrylic painting classes. Despite differences in their artistic ambitions and different technical implementation, a friendship developed that unites them until today.

Andreas Roseneder & Adolf Tuma – framed in best condition