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Monthly Archives: January 2011

Andreas Roseneder   thumbnails & fingertips I & II Chinese ink & AquaBrique on Kahari-paper 2011

an inspired pianist (hommage à Franz Liszt)

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Andreas Roseneder  UnderCover – neon fish reloaded for AJ Weigoni
digital graphic 2011

“Die Wirklichkeit eines gespeicherten Bildes ist seine fast universelle Einsetzbarkeit; die Tatsache, dass es uns einfach zur Verfügung steht und ungeachtet seiner einstigen Bedeutung immer wieder neu erscheinen kann. Lassen sich Original und Wirklichkeit in der Welt der Medien eigentlich noch unterscheiden oder ist die Authentizität des Produzenten die Wirklichkeit? … Kreativität entsteht durch das Wechselspiel von Imitation und Erneuerung; Regeln sind dazu da, dass man sich von ihnen läßt, und unsere Sprache bleibt dadurch lebendig, daß wir sie im Umgang mit ihr immer wieder verändern. Es sind diese Wechselwirkungen zwischen Gegebenem und Neuem, zwischen Wiederholung und Veränderung, die das Denken prägen. Man muß eine Kulturdebatte über Medien und Medienentwicklung führen, da bieten sich Literatur, Bildende Kunst oder auch alles, was multimedial stattfindet, natürlich an, weil sich die Künstler, auch über die spezifischen Fachgrenzen hinaus, gerade in den letzten zehn Jahren mit gesellschaftlichen Fragestellungen befaßt haben.”             A.J. Weigoni

Andreas Roseneder  UnderCover – neon fish digital graphic 1999/2000

“Das kleine Format ist bei bildenden Künstlern nicht sehr beliebt  in einer Welt, in der Aussagen nur noch auf Plakatwänden auffallen, so scheint es.
Wenn die Geschichte der Medien die Geschichte einer Konkurrenz ist, begann sie mit einem Vorsprung. Die Dichter hatten die Montage entdeckt, als die ersten Fotografen noch Stunden brauchten, um ein einzelnes Bild zu entwickeln.
Es war, als hätte die Literatur den Film erahnt und als er kam, genossen sie gemeinsam den Rausch der sich überstürzenden Eindrücke. Das Drehbuch wurde erfunden, später der Rundfunk mit dem Hörspiel begrüsst. Als das Fernsehen sich breit machte, fand es die Schriftsteller schon in skeptischer Distanz. Multimediales Spiel mit Video, Performances und Installationen dachten Maler und Musiker sich aus, deren Zaungäste manchmal auch Dichter waren.
Gerade mit den neuen Medien läßt sich auf alte Techniken zurückblicken, so jedenfalls Weigonis Erfahrung bei Projekten der letzten Jahre. Bei seinem HörBuch ”Gedichte” verläßt er sich auf den ältesten Special–Effekt, den die Menschheit besitzt: Die Stimme!
Neben einem „normalen Cover“ hat ein Hör–Buch als Künstler–Buch herausgegeben, will sagen: befreundete Künstler gebeten, eine limitierte Auflage als Künstler–Buch zu gestalten.
Das CD–Format ist 120 x 120 mm ein, kleines Format, das einen Versuch wert ist.”

zitiert aus dem Bilder-Raum, mehr zu sehen & lesen: Bilder-Raum/UnderCover

Das Labor im “Rheintor” – Linz am Rhein Anno Domini 2011:  Nach dem erfolgreichen Auftakt der Reihe mit dem “Heimspiel” von Klaus Krumscheid und einer Lesung von Andreas Noga steht am 19. Februar ab 17.00 Uhr die nächste Veranstaltung ins Haus, bzw. das Rheintor. Keine Einsicht ohne “R(h)einsicht” lautet der Titel der Veranstaltung der Artistin Charlotte Kons und dem Essayisten Joachim Paul.

aktuelle informationen: Edition Das Labor +++ Werkstattgalerie DER BOGEN

Haimo Hieronymus A.J. Weigoni  UnderCover

Andreas Roseneder   duality in palms Chinese ink & AquaBrique on Kahari-paper 2011

Andreas Roseneder   duality in palms & fist Chinese ink & AquaBrique on Kahari-paper 2011

Andreas Roseneder   trinity first Chinese ink & AquaBrique on ornamented Kahari-paper 2011

Andreas Roseneder   trinity second Chinese ink & AquaBrique on ornamented Kahari-paper 2011

Andreas Roseneder   trinity third Chinese ink & AquaBrique on ornamented Kahari-paper 2011

It probably would be more significant to head this post & sign these drawings with  “Trimurti”  ( त्रिमूर्ति trimūrti in Sanskrit & meaning “three forms” in English): meant is an Hindu concept “in which the cosmic functions of creation, maintenance, and destruction are personified by the forms Brahma, the creator, Vishnu, the maintainer or preserver, and Šhiva, the destroyer or transformer, “These three deities have been called “the Hindu triad” or the “Great Trinity”, often addressed as “Brahma-Vishnu-Mahesh.” But as I show in all three drawings most important Michelangelo´s hands appearing on the fresco “The Creation of Adam” I decided to use the Christian concept of “Trinity” as generally popular background.

detail/working process – an attempt to create a watercolour-painted synaesthetic portrait of the nowadays as Austrian claimed composer Franz / Ferencz  Liszt by fusing his physiognomy & hands. (Hungarian heart, but not tongue: Although he became an ardent Hungarian nationalist, Liszt grew up speaking German and was unable to speak much Hungarian. Liszt adopted French as his eventual language of preference.)

Andreas Roseneder Franz Liszt´FingerHandSpiel watercolour on Ecus Sistina  2011



“malen Sie mir das mit mehr verve in blau”

Andreas Roseneder   HandFingerSpiel  I –  (portrait Franz Liszt – or selfportrait Guermann Régnier?), watercolour on Ecus Sistina, 2010

Liszt-posts:

Liszt meets O´Keeffe

J. Swann´s world

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