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besenbinder-von-stotzing.jpg

kurz vor Ostern: bei der autofahrt begegnung am waldrand des Leithagebirges: wirklich der letzte besenbinder von Stotzing?

short time before Easter: one of the last regional broom-makers leaves the wood with his harvest on the way home

Der Besenbinder

1. Hab mir mein’ Weizen aufs | : Bergl gsät, : |
Hat mir’n der böhmische | : Wind verweht, : |
Hat mir’n der böhmische Wind verweht.

2. Böhmischer Wind, ich | : bitt dich schön, : |
Laß mir mein Weizen am | : Bergl stehn, : |
Laß mir mein Weizen am Bergl stehn.

3. Der Apfel ist sauer, | : ich mag ihn nicht, : |
‘s Mädel ist falsch, | : ich trau ihr nicht. : |
‘s Mädel ist falsch, ich trau ihr nicht.

4. Wenn ich kein Geld im | : Beutel hab, : |
Geh ich ins Holz, schneid | : Reiser ab, : |
Geh ich ins Holz, schneid Reiser ab.

5. Geh ich nach Haus, mach | : Besen draus, : |
Krieg ich bald wieder | : Geld ins Haus, : |
Krieg ich bald wieder Geld ins Haus.

6. Wenn ich die Besen | : ‘bunden hab, : |
Geh ich in die Straßen wohl | : auf und ab: : |
Leute, wer kauft mir Besen ab?

One Comment

  1. tolles Gedicht mit nostalgischem, “ureingesessenem” Hauch!


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