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 kunstmond.jpg

über die physiognomie oder eine gestik irgendeines individuums einen ausdruck in gebanntheit oder ergriffenheit zu einer vielleicht allgemein gültigen schau in der bildnerischen darstellung kommen wollen: vorerst erschwert das händeln in irgendeiner technik über irgendein format irgendeiner materialität dieses vorhaben an sich wie auch noch die starre des ersten erblickens oder erstaunens hinderlich ist wie eine vorlage. aber ein einmal darüber hinaus entzündeter fortschrittlicher geist hilft, diese irdenen hürden zu nehmen & manifestiert sich schlagartig auf papier oder leinwand. – pow! – das kontemplative schauen danach erleichtert erst mal meine fassungslosigkeit ob dieser empfängnis von form, linie & farbe & offenbart schließlich: der akt des malens hat sich über den akt des humanen körpers geäußert: er zeitigte form, zeigte linie & diktierte farbe. dieser körper malte, Ich hielt mich selber hintan, immer nur versucht, die pinsel & tuben zur rechten zeit an der richtigen stelle zu orten & zum einsatz zu bringen. & schreibe irgendwann danach dies alles dem vollmond in den schoß. als würde er nicht schon genug darin bergen. mich dabei wundernd, dass dieses gestirn in der deutschen sprache noch immer männlich besetzt ist.

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