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 „Können Worte zerstören?“, 

 denke ich mir, als ich Ana Cajnkos Scherbenteppich in der Obalne Galerije im slowenischen Piran betreten habe & die Tonscherben unter meinen Füßen brechend knacken. Danach höre ich sofort den platzenden Ton des berühmt-berüchtigten Risses,  dem zentralen Thema im Werk des  burgenländischen Keramikers & Tonkünstlers Robert Schneider, der mir gleichsam verbietet, länger darüber nachzudenken, nachdem in Abfolge Wörter von Abriss  bis Verriss ins Gedächtnis einfahren wie Risse von A bis Z. 

 Jedenfalls können Worte verletzen, & das gehörig.

 Das weiß jeder Kreative, der einmal mit seiner Arbeit in die Öffentlichkeit gegangen ist & dem danach einiges zu Ohren gekommen ist über das, was er eigentlich gemeint hat, schlimmsten Falles, wenn es gut gemeint war. Denn das Gutgemeinte ist der größte Feind der Kreativität. & das ist das Gemeine daran. 

Sporočila, Botschaften  nennt Ana Cajnko ihr Ensemble aus Arbeiten in Ton. Was die Sache einer Rezension natürlich erschwert, denn Nachrichten haben es so an sich, dass sie falsch ausgelegt, interpretiert & weitergegeben werden. Oder zumindest verändert. Also machen wir aus einem Elefanten keine Mücke, aus Bambus keine Rohre, aus einem Amulett keinen Anhänger oder gar Anker & stellen noch ein paar Fotos aus der aktuellen Ausstellung (nur mehr bis 3.6.2007!) in diesen blogbar… 

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obalne galerije piran slovenije 27 05 2007

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