Andreas Roseneder Any (?) Whizzle watercolours on paper, Bermuda Islands 1999
ein manko an geeigneter infrastruktur zur allfaelligen kunstaeusserung kann man ja leicht als “poetischen naehrboden” bezeichnen; wie auch von “poetischem akt” sprechen, wenn man als bildender kuenstler in ermangelung eines reelen geeigneten werkraumes zur umsetzung einer aktuellen groessenwahnsinnigen idee in sein so genanntes “buchatelier”, sein ideen- & skizzenbuch, antritt. ja wirklich drin zu leben & arbeiten beginnt. auswege aus einer offenbaren misere stehen in der kunst mannigfaltig offen: dies sollte aber nicht als ausrede fuer jene gelten, die auch heutzutage noch darin das ideal der kuenstlerischen produktion sehen wie: je mehr der kuenstler im reelen leben am boden, desto eher die erwartung himmelsstuermender ideen. – darob ziehe mich jetzt auf die insel meines buchateliers zurueck.






